Moin Moin!
Um auf den Sepia-Effekt zurückzukommen:
Der hat eine implizite Aussage. Alte, vergilbte Fotos. Daran angelehnt: Erinnerungen.
Für mein Gefühl machen die Rheumadecken-Farben von Hintergrund und einigen Textelementen das Problem noch (geringfügig) schlimmer.
[...] Aber eine Vorliebe für Beige- und Brauntöne hatte ich schon als Teenager. Ich fand eine solche Farbstimmung einfach ästhetisch, ansprechend, behaglich - und das geht mir bis heute so.
Stimmt, diese Bedeuting gibt es bei den Farbtönen auch. Wahrscheinlich hat mir da mein Unterbewußtsein wegen dem Sepia-Effekt gleich den Streich gespielt, die Farben mit den Oma-und-Opa-Warmhalte-Produkten zu verknüpfen.
Ein oder zwei Supermärkte in meiner Nähe nutzt diese warme Behaglichkeit der Brauntöne auch recht geschickt: Während der restliche Markt mit hellem, praktischen Kunststoffboden und robusten, weißen Stahlregalen zugestellt ist, ist die Weinabteilung mit einem dunkelbraunen Parkett ausgelegt, die Weine stehen bzw. liegen in braunen Holz-Regalen oder braun lackierten Stahlregalen, mit einigen senkrecht stehenden, furnierten Brettern werden Wände angedeutet. Man kann sich dort wirklich wohlfühlen, es fehlt eigentlich nur noch der knisternde Kamin und ein bequemer Sessel. Da mag man gar nicht mehr zum billigen Wein aus dem Pappkarton greifen. ;-) (Tu ich aber trotzdem, ich mag Wein eigentlich nur im Essen, nicht als Getränk, und da ist ein edler Wein schlicht verschwendet.)
Alexander
Today I will gladly share my knowledge and experience, for there are no sweeter words than "I told you so".