Hallo,
aufbauend auf die anderen Antworten, noch eine Anmerkung von mir:
Selbst wenn die von dir genannten Punkte "Fehler" sein sollten, kannst du nicht einfach so kündigen, sondern musst den Anbieter erstmal auffordern, einen vertragskonformen Zustand herzustellen - also, die Fehler zu beseitigen.
Erst wenn das innerhalb einer angemessenen Frist nicht passiert kann man außerordentlich kündigen.
Wenn alles korrekt ist, könnte man noch über eine Anfechtung wegen Irrtum über Eigenschaften der Leistung nachdenken - das kostet dann aber. (Vertrauensschaden)
Zu den Fehlern:
Wenn man die Veränderung der übertragenen Daten wirklich nicht abschalten könnte, würde ich das auch 100%ig als Kündigungsgrund sehen, wenn es nicht sehr deutlich gemacht wurde.
Aber auch eine Kündigung (nach Fristsetzung) wegen der anderen Sache scheint für mich nicht so absurd. Die Probleme die dabei entstehen hast du ja schon genannt. Für einen eigenen konstanten Datenstrom sorgen zu müssen halte ich für untragbar. Vor allem, weil sie sich nach 24 Stunden das Recht vorbehalten die Verbindung zu trennen sollte es klar sein, dass es davor eben nicht einfach so passieren darf.
Ich würde auch gleich mit Vodafone reden - also wenn der Shop nur ein Franchise oder sonstwie gesondertes Unternehmen ist würde ich einfach direkt mit Vodafone in Kontakt treten, weil mit denen besteht der Vertrag.
Viel Glück
Alex
PS: Ich habe es nach langem hin und her und viel warten übrigens mal bei T-Mobile geschafft aus dem Vertrag rauszukommen. ICh war da aber eigentlich schon fest davon überzeugt, dass ich mich mit denen vor Gericht streiten muss - das hätte ich aber auch getan. Man sollte sich das vorher gut überlegen. Weil einfach mal kündigen und nicht zahlen, dann aber doch irgendwann kleinbei geben wird teuer.