Das Problem ist, dass man als Ja-Sager im wirklichen Leben meist schamlos ausgenutzt wird. Vor allem im beruflichen Umfeld, teils aber auch im privaten. Ich kenne einige Leute, die einfach nicht "Nein" sagen können, und sich daher oft vor einem schier unüberwindlichen Berg von Aufgaben wiederfinden.
Gut dass du das ansprichst. Man soll natürlich kein stumpfsinniger Ja Sager werden, so wie in dem Film (davon kann ich nur abraten, vor allem wenn man verheiratet ist ;) ). Man soll auch niemand werden der die Aufgaben anderer übernimmt (zumindest nicht aus den falschen Gründen). Nein, man soll JA zum Leben sagen.
Auf der anderen Seite um Selbstvertrauen zu bekommen sollte man eventuell doch vermehrt ja sagen. Eine Gute Tat trägt auch einiges zum Selbstvertrauen bei. Wenn das Selbstvertrauen gestärkt ist, kann man wieder zu einem gesunden (aber höfflichen!) "nein" übergehen.
Ich auch - ich fühle mich extrem unbehaglich, wenn ich die Zahl der Menschen um mich herum nicht mehr an meinen zehn Fingern abzählen kann. Drei bis vier Leute, das reicht. Mehr ist nicht gut. Es sei denn, es sind völlig Fremde. Die stören mich nicht, denn die wollen nichts von mir, und ich nichts von ihnen.
Das geht mir ganz genau so. Auf der anderen Seite merke ich wie gut es mir tut, wenn mal 2 Leute über Sachen schmunzeln die ich sage (Oder über Akademische Titel, die ich nachweislich nicht habe).
Gruß
Nikolaus Generalsekretär
T-Rex