Hallo,
weiss nicht, ob meine Frage an Physiker oder Geologen zu richten ist. Aberm hier sind scheinbar alle Fachrichtungen vertreten.
Vor ein paar Tagen hatten wir eine Diskussion, wie man einen Tsunami auf offener See feststellt und wieviel Zeit den Anrainern bleibt bis zum Eintreffen.
Ich war der Meinung, dass schwimmende Bojen per GPS wissen, dass sie unnatürlich angehoben werden. Also schneller und / oder höher als bei Flut.
Über die Geschwindigkeit konnten wir nur mutmaßen, haben die Schallgeschwindigkeit im Wasser angenommen. In der Luft geschätzte 1.300 km/h, im Wasser mehr, gut geschätzte 2.000 km/h. Der Weg von Japan nach Amerika geschätzte 8.000 km, macht also 4 bis 5 Std. Vorwarnzeit.
Inzwischen habe ich nachgelesen, dass Tsunami-Wellen "nur" 950 bis 1.200 km/h schnell sind, im flachen Wasser langsamer, im tiefen schneller.
Wie kommt die Geschwindigkeit zustande? Hat dann wohl mit Schallwellen nichts zu tun. Aber sind Tsunami-Wellen nicht Infraschall? Das sollen Tiere (Elefamten) doch hören können und haben sich 2004 vom Strand zurückgezogen. Kann aber auch nur ein Gerücht sein, das mit den Elefanten. Keine Quelle gefunden. Das Buch "Der siebte Sinn der Tiere" von Rupert Sheldrake verrät jedenfalls nichts zu diesem Thema.
Und wenn wir schon bei Geschwindigkeiten sind. Wenn sich zwei Lichtstrahlen treffen, begegnen sie sich ja angeblich nicht mit doppelter, sondern einfacher Lichtgeschwindigkeit (wie zum Teufel kann man das messen?).
Warum werden dann im LHC Protonen mit Fast-Lichtgeschwindigkeit in zwei Richtungen beschleunigt und kollidiert? Was bringt das gegenüber dem Beschuss einer unbewegten Probe?
MfG, Bonjour