Wir dachten uns:
google+, facebook und twitter verbindet und informiert uns über unsere freunde, skype lässt mich mit ihnen quatschen und mit chefkoch.de kann ich sogar rezepte teilendoch eines fehlt:
strukturiert und bedienungsfreundlich mit all den Menschen zusammen an gemeinsamenvProjekten arbeiten:
Mit Freund Leo ein Konzert planen, mit der Mutter den Geburtstag des Vaters konzepten, die Hochzeit meines Bruders mitgestallten, Gremien organisieren.Es geht um stärkere Verbindung von realen Leben mit dem im Netz vorhandenen administrativen, kreativen und intellektuellen Potential der Social-Network-"Freunde"
Ähm. Genau das gibt es bei Facebook. Nennt sich "Veranstaltung". Da kann man das alles auch machen (muss ja nicht öffentlich geschaltet werden).
na gut, das geht schon in unsere richtung. aber wie so oft ist das alles nicht so übersichtlich wie bei unserer idee.
Unsere Vision ist es, das Projekt ganz ohne Kapital zu realisieren
So nett die Idee auch klingt. Ohne Kapital wird das eh nichts... Schon allein, weil Ihr die Seite ohne massives Werbebudget nicht bekannt machen könnt. Und selbst gute Ideen mit immensem Werbebudget scheitern heutzutage meist. Und warum? Weil seit Facebook keiner mehr groß bereit ist, sich auch noch irgendwoanders anzumelden. Sieht man schön bei Google+... die haben zwar einige Anmeldungen, aber wirklich aktiv ist da irgendwie fast keiner, den ich kenne. Und wenn, dann führen sie "Selbstgespräche"... Das gleiche gilt für Diaspora (die zumindest einen ähnlichen Ansatz haben wie Ihr). Ich persönlich hab schon oft davon gehört, dass das ja alles viel besser wäre als Facebook, kenne aber persönlich NIEMANDEN, der da mitmacht. 98% meiner Freunde werden noch nichtmal davon gehört haben. Haben halt auch kein Werbebudget... Da kann man halt keine Massen an Nutzern erwarten. Und ohne "Massen" läuft es sich ruckzuck tot...
hm, das hört sich nicht gut an. du meinst: ohne kapital wird es sicher nichts.
aber mit kapital wird es auch nichts.
naja, dann bleiben wir lieber bei der ersten option. ohne kapital wird das "wird nichts" nicht so schmerzhaft, wie wenn man da noch geld reingepumpt hat. :)
es geht dabei auch nicht um millionen leute, sondern dass man sich mit projekt-kollegen in kleinen netzwerken zusammenfindet, wo die daten nicht geklaut und verkauft werden und deren übersichtlichkeit und usability auf eben dieses projekte zugeschnitten ist.
es richtet sich auch eher an die kapitalismuskritischen alternativen bis linken menschen, die diese plattform nutzen wollen um sich u präsentieren und zu organisieren.