PS.
Wie sieht es aus, wenn man das in Thinkpads vorhandene ESS verwendet? Ist dann eine Vollverschlüsselung des Systems überhaupt nich notwendig?Wenn du das ESS verwendest, wird ja anscheinend eine Verschlüsselung der kompletten Festplatte durchgeführt. Inwiefern die vertrauenswürdig/sicher und kompfortabel ist, weiß ich nicht. (Mein altes Thinkpad hat das noch nicht)
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das unter *buntu schon vernünftig unterstützt wird, da solltest du mal in den einschlägigen Foren um Rat fragen. Zudem gehen dir natürlich ein paar Vorteile verloren: andere Anwendungsgebiete (Entpacken von Archiven, Nutzung von externen verschlüsselten Festplatten, ...) wird weniger performant sein und mehr am Akku saugen, du hast keine "Plausable Deniability" und ich weiß nicht genau, ob oder wie du z.B. auch zwei eingebaute unterschiedliche Festplatten verschlüsseln kannst.
Wenn das ESS inkl. eingesetztem Algorithmus aber vertrauenswürdig ist und unter Linux funktioniert, dann wäre es natürlich nicht schlecht, denn immerhin sparst du dann wohl 200€.Wenn ich "Plausible Deniability" richtig verstehe, dann habe ich diese ja auch nicht bei der Standard-Ubuntu-Vollverschlüsselung?
Weiß ich nicht genau. Mit Truecrypt z.B. hättest du sie. dm-crypt kann das wohl auch, aber wie das bei Ubuntu & co. funktioniert, weiß ich nicht.
Muss Ubuntu für ESS überhaupt etwas unterstützen? Ist das nicht völlig unabhängig vom OS? Es wird einfach beim Boot ein Passwort abgefrat, der Inhalt entschlüsselt und dann das OS geladen?
So einfach scheint das nicht zu sein (jedenfalls habe ich nach kurzem Googlen diesen Eindruck bekommen). Wie gesagt, frag in den entsprechenden Foren z.B. ubuntuusers.de