Hallo,
So gesehen wäre dann z.B. ein Flipper ebenfalls ein Glücksspielautomat
eigentlich schon, aber der Knackpunkt bei der jurustischen Glücksspiel-Definition ist doch der Anreiz, dass man etwas dabei gewinnen kann. Und beim Flipperautomat stecke ich ja nur Münzen rein, ohne etwas dafür rauszubekommen. Ich "kaufe" sozusagen eine gewisse Unterhaltungszeit, ähnlich wie eine Achterbahnfahrt oder eine Eintrittskarte zu einem Fußballspiel. Der Unterschied ist nur, dass beim Flipper die Dauer des Vergnügens nicht vorhersagbar ist, sondern -wie du schon sagst- sowohl vom Geschick des Spielers, als auch von anderen Umständen abhängig ist. Aber es ist eben one-way. Ich stecke, sagen wir, fünf Euro in den Automaten und weiß von Anfang an: Die fünf Euro sind "weg".
Gleiches gilt für Snooker, Dart und sogar Sportarten wie Weitsprung (Abhängigkeit vom Rückenwind o.ä.)
Nun ja ... da ist der Einfluss der nicht vorhersehbaren Größen verschwindend gering.
Wo ist denn die Grenze zum Glücksspiel? (Ausser da, wo Politiker die Möglichkeit sehen, Kohle vom kleinen Mann abzugreifen).
IMO im psychologischen Anreiz durch einen möglichen Gewinn - bis hin zur Sucht.
Ciao,
Martin
Butterkeksverteiler zu werden ist vermutlich eine der wenigen beruflichen Perspektiven, die sich noch bieten, wenn man einen an der Waffel hat.
(wahsaga)
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