Hi,
Und bei der Offline-Wahl wird sogar noch relative Redundanz bezüglich der Kontrollmöglichkeiten hergestellt. Du musst nämlich in einem bestimmten Wahllokal wählen gehen. Dort sitzen als Wahlhelfer i.d.R. auch Leute aus dem dazu passenden Wohngebiet. Wenn Du jetzt mit dem Wahlschein deines Freundes - der notorischer Nichtwähler ist - aus einem anderen Wahlkreis nochmal hingehen würdest, würde das sofort auffallen, gehst Du in seinen Wahlkreis, würde aber vielleicht immer noch einer der Beisitzer sagen: das ist aber nicht Herr Sowieso. Den kenne ich nämlich!
ob die Wahlhelfer ihre Pappenheimer kennen oder nicht, ist völlig wurscht, denn wenn nicht, müssen sie sowieso die Identität des Wählers anhand seines Ausweises nachprüfen. Im "schlimmsten" Fall könnte ich also ein zweites Mal mit der Karte und dem Ausweis meines Zwillingsbruders[1] wählen gehen, wenn der selbst nicht will. Das wären dann aber wenige Einzelfälle, die das Gesamt-Wahlergebnis wohl kaum nennenswert beeinflussen.
Wahre Demokratie findet sowieso öffentlich statt. Echter "Datenschutz" besteht erst dann, wenn jeder zu jeder Zeit über jeden alles wissen darf. Dann kann niemand mehr mit den Daten Unsinn treiben und es fördert eventuell die Ehrlichkeit. Man kann nicht mehr vorne herum für Frieden beten und hinten die gemeinsten Minen bauen...
ACK.
Ciao,
Martin
[1] Derjenige, der manchmal scherzhaft als mein Zwillingsbruder bezeichnet wird, ist 10 Jahre älter als ich und in Wirklichkeit mein Onkel. Wir sind uns aber in Geschmack, Gewohnheiten und Verhalten sehr ähnlich, und haben wohl auch äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit - so behauptet man.
Realität ist eine Illusion, die durch Unterversorgung des Körpers mit Alkohol entstehen kann.
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