In den Bergen der Provinz Piemont ... da frag ich mich, wenn sich solche Siedlungen über die letzten tausend Jahre gerechnet haben,
In den "letzten tausend Jahren" konnten deren Bewohner nicht lesen, nicht schreiben. Und zum Schafe züchten brauchte es keine Schule. Die extrem armen Bewohner hatten auch keine solchen Ideen wie dem Anspruch, mit Strom, Telefon, gar Internet oder Wasser versorgt zu werden. Und weil die nur selten was kauften musste auch kein Müll entsorgt werden. Der Scherge musste nicht kommen um da oben Räuber oder Diebe zu fangen - die waren zu arm um beklaut zu werden. Es kam niemand auf die Idee, dass einen ein Krankenwagen abholt wenn man einen Unfall hat. Auto hatte auch keiner - Trampelpfad hat gereicht.
Wer so leben (oder verrecken) will wie Bewohner der ehemaligen Geisterdörfer und gerne einfach mal in die Gegend kackt ist nicht daran gehindert. Kann aber sein, es gibt Probleme mit der Familie, z.B. wegen des Schulweges.
Ja, so wirds immer wieder behauptet: Dass die Entwicklung von Bedürfnissen getrieben ist. Wir beide, lieber Jörg, wissen jedoch, dass das nicht so ist, der Nischel hat uns nämlich was ganz anderes gelehrt. Die rasant fortschreitende systematische Zerstörung des Planeten Erde aufgrund von Profitgier zeigt uns bereits seit Jahrzehnten, wie genial Marx' Vorhersage war was die Endstation des Kapitalismus betrifft, der -- Im Namen der Demokratie immer wieder gewählt wird.
Und so zeigt die gesamte Entwicklung der Menschheit gar keinen Fortschritt sondern eine sich seit dem Feudalismus weltweit ausbreitende politische Rückständigkeit. Das EU-Kartell, was Lenin bereits 1915 als reaktionärste Bestrebungen des US-Finanzkapitals entlarvte, ist das beste Beispiel dafür.
MfG
Das Ergebnis des zweiten Weltkrieges war nicht die Teilung sondern die Besetzung Deutschlands (Klaus von Dohnanyi, 1990)