Nachdenkliches zur Wochenmitte: The Web I Want
bearbeitet von@@pl
> Mit JavaScript kann man nämlich erstens sehr benutzerfreundliche Anwendungen bauen
Zweifellos kann man mit JavaScript die UX von Webseiten verbessern – u.a. auch die Performanz (Schon [Going Offline](https://abookapart.com/products/going-offline) bestellt/gelesen?) und die Barrierefreiheit.
> und dabei zweitens die Rückständikeit moderner Browser überwinden!
Ja, auch Polyfills sind möglich. Allerdings muss man da aufpassen; nicht alles, was möglich ist, ist auch sinnvoll. Oftmals ist es besser, nicht auf *graceful degredation*{:@en} zu setzen, sondern keinen ELSE-Zweig vorzusehen – *progressive enhancement*{:@en}.
(Ich bin gerade an einer Nummer mit `position: sticky` und [scroll snap points](https://css-tricks.com/introducing-css-scroll-snap-points/) dran. Wenn man das polyfillen will, muss man wohl das `scroll`-Event überwachen, was beim Scrollen zig mal die Sekunde feuert und womöglich das UI auf alten, nicht vor Rechenleistung protzenden Geräten ruckeln ließe.)
In dem Artikel geht es auch nicht darum, kein JavaScript *ein*zusetzen, sondern darum, kein JavaScript *voraus*zusetzen. Gegen etwas *unobtrusive*{:@en} JavaScript ist nichts einzuwenden. Steht auch im Artkel; das sollte dir nicht entgangen sein. Oder hast du den Artikel nicht gelesen, willst aber trotzdem mitreden?
LLAP 🖖
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*„Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“* —Kurt Weidemann