@@Gunnar Bittersmann

Was stimmt hier typografisch nicht?

Mehreres:

@Tabellenkalk bemängelte per DM das unterschiedliche Aussehen der Einsen. Damit die dicktengleiche 1 sich so breit machen kann wie die anderen Ziffern, wurde ihr unten ein Strich gegeben; deshalb sieht die anders aus als die Subscript-1. Wenn man die proportional figures statt der dicktengleichen tabular figures verwendet (die hier verwendete Calibri hat beides, und das jeweils auch als gleichgroße lining figures und als oldstyle figures mit Ober- und Unterlängen), dann sieht’s so aus:

Wenn hier was falsch war, dann gar nicht mal der Strich unten an der 1, sondern die Verwendung der tabular figures im Fließtext.

Wo wir schon bei den Einsen sind: Die Subscript-1 klebt an dem kursiven x; da wäre etwas Leeraum (dünnes nicht umbrechendes Leerzeichen) dazwischen angebracht.

Und dann noch der von Rolf erwähnte Dezimalpunkt; im Deutschen sollte ein Komma stehen.

Meinen dezenten Hinweis hingegen hat Rolf wieder übersehen. War wohl wieder zu dezent für seine dezembermüden Augen.

eine ti-Ligatur habe ich bisher noch nicht gesehen.

Ja, und?

Wenn ich schon so frage, dann könnte an der Ligatur was dran sein. 😉

Die ti-Ligatur bei „multiplizieren“ ist in Ordnung; die bei der „Nachtigall“ aber nicht! Nacht-igall, nicht Nach-tigall. Bei zusammengesetzten Wörtern sollten keine Ligaturen über die Wortteile hinweg gesetzt werden. Das Viech müsste also so aussehen:

LLAP 🖖

-- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
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