Gunnar Bittersmann: Mikrodaten versus JSON-LD

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@@Karl Heinz

Was bevorzugst du: Mikroformate oder Mikrodaten und warum?

Mit „Mikroformate“ meinst du microformats? Damit kann man nicht alles ausdrücken, was man mit Schema.org kann.

Mit „Mikrodaten“ meinst du Hixies Microdata-Format? Wie gesagt: weg damit; es gibt RDFa (Lite).

Neben meiner Abneigung gegenüber Hixies Alleingängen gibt es auch durchauch praktische Erwägungen, die für RDFa Lite sprechen:

  1. Man muss bei Typen nicht immer den ganzen URI angeben, sondern bezieht sich auf den mittels vocab angegebenen Basis-URI (bei Verwendung von mehreren Vokabularien: prefix).

    In meinem Beispiel: RDFa Lite: <div property="composer" typeof="Person">.
    In Microdata müste man dafür schreiben:
    <div itemprop="composer" itemscope itemtype="http://schema.org/Person">.

  2. Man spart das unnütze itemscope-Attribut. Ich hab jedenfalls dessen Nutzen noch nicht erkannt. Wenn es sowieso immer zusammen mit itemtype auftritt, dann ist es eigentlich überflüssig.

  3. RDFa Lite ist eine Untermenge von RDFa. Falls man doch mal mehr braucht als RDFa Lite hergibt, kann man die erweiterten Möglichkeiten von RDFa nutzen (sofern das denn von einem RDFa-Parser verarbeitet wird). Bspw. ab 22:51 in meinem Vortrag. So etwas ist mit Microdata nicht möglich.

Nachteile von RDFa Lite gegenüber Microdata:

LLAP 🖖

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“When UX doesn’t consider all users, shouldn’t it be known as ‘Some User Experience’ or... SUX? #a11y” —Billy Gregory