Hej Gunnar,

1. Warum sollte jemand haufenweise Artikel übersetzen und die irgendwo im Web streuen? Hat der Übersetzer erst mal nichts von. Hier gäbe es die Hoffnung, SelfHTML attraktiver zu machen. — Ich denke nicht, dass es aus Sicht des Übersetzers sinnvoll ist, dort übersetzte Artikel anzubieten.

Die Eine-Million-Euro-Frage: Was ist der Sinn, Artikel in andere Sprachen zu übersetzen?

  1. Artikel in anderen Sprachen verfügbar zu machen
  2. den Übersetzer als tollen Hecht darzustellen
  3. seine eigene Plattform mit fremden Federn zu schmücken
  4. Nichts von alledem

Können wir uns auf Antwort A einigen, ohne Mehrfachauswahl?

Da hat der Übersetzer nichts von? Mag sein, aber andere haben was davon.

Nein. Ohne Übersetzer keine Übersetzung. Ein wenig Motivation ist für die Übersetzerei schon nötig.

Das einzige, was ich von meinen unzähligen Übersetzungen auf W3C Internationalisierung habe, ist, dass mein Name dasteht und zu meiner Homepage linkt. Wer als Übersetzer mehr davon haben will, darf halt nur bezahte Aufträge annehmen.

Das ist ja schon was. Da macht es auch Sinn. Weil deine Übersetzung nicht die einzige ist. Das geht vollkommen an dem Thema hier vorbei, ist mal wieder pauschal und hat mit dem vorliegenden Problem wenig zu tun.

Als Leser kann es einem völlig schnuppe egal sein, ob oben das SELFHTML-Logo prankt oder ein anderes. Es ist einem aber nicht egal, ob man leicht zu anderen Sprachversionen wechseln kann. Bspw. zur finnischen, falls jemand später den Artikel noch ins Finnische übersetzt. Wenn die deutsche Übersetzung auf SELFHTML steht, ist die Verlinkung nicht gegeben. Sind aber alle Übersetzung auf derselben Plattform wie das Original, ist ein ein Leichtes, zu allen verfügbaren Übersetzungen zu verlinken – so wie es bei den Artikeln auf W3C Internationalisierung der Fall ist.

Das macht doch keinen Sinn, auf einer Website, auf der alles auf englisch ist, aber ein Artikel auf deutsch übersetzt wurde und zwei andere auf finnisch und portugiesisch.

Wieso sollte ich als einer, der kein englisch kann, diese Seite überhaupt erst besuchen?

2. So erreicht man keine kritische Masse. Ich weiß beispielsweise als fleißiger Leser von Heydon Pickering, dass der keinen einzigen Artikel auf deutsch verfasst hat. Wieso sollte ich überhaupt auf dessen Seite gehen, wenn ich kein englisch verstehe?

Weil du durch Links dorthin geführt wirst.

Das heißt man muss erst Linksammlungen lesen? Klingt spannend wie ein Telefonbuch…

… Wer auch immer übersetzt, wird so kaum Leser erreichen und hat sich die Arbeit völlig umsonst gemacht.
3. Google und Co finden die Texte in der bevorzugten Sprache unabhängig vom Ort der Veröffentlichung.

Du widersprichst dir selbst.

Nein. Ich rede von einer Sammlung von Artikeln, die womöglich im Zusammenhang mit dem Wiki oder auch für sich selber gesehen Sinn machen. So wie ein Feature in einer Zeitung.

Man kann beispielsweise eine Sammlung von Übersetzungen von Artikeln zum Thema CSS-Grid anbieten, nach deren Lektüre ein Leser nicht nur die im Wiki beschriebenen technischen Grundlagen kennt, sondern allerhand drum rum. Warum die sinnvoll sind, kreative Einsatzmöglichkeiten usw.

In erster Linie würde ich Dinge übersetzen wie Ethan Marcottes RWD-Artikel oder anderes, was das Web entscheidend bewegt hat.

Die Sammlung soll schon aufgrund ihrer Auswahl Sinn machen und die Artikel, die thematisch zusmamen gehören sollten auch gemeinsam stehen. Von dort aus kann man dann auf die Originale verweisen.

Das ist was ganz anderes, als 20 Artikel im Web verstreut auf deutsch zu hinterlegen. Und dafür vom Betreiber der Seite zu verlangen, dass er für diese eine einzige Übersetzung eine language negotiation implementiert…

Marc

-- Ceterum censeo Google esse delendam
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Sichere Messenger im Vergleich – weil Privatsphäre zählt

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