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Hej Felix,

es ist definitiv in Deutschland angekommen: Equality of outcome anstelle von equality of opportunity (englisches Erklärvideo). So gruselig!

Mich stört an der Lehrerein folgendes: sie verallgemeinert einen Einzelfall. Für Tarik war es richtig. Er scheint fleißig, strebsam und auch vom Intellekt her in der Lage zu sein zu studieren.

Es war richtig, nach der Einzelfallprüfung (wobei die Aussage eines Jugendlichen, der das Abitur will vielleicht auch mal hätte überprüft werden müssen) den Jungen die Studienberechtigung zu erteilen. Er zeigt bereits ein großes Maß an Verantwortungsbewusstsein und sollte dafür vielleicht auch belohnt werden.

Wie sie allerdings jetzt darauf kommt, allen Schülern gute Noten zu geben, weil da vielleicht noch ein Tarik drunter sein könnte, kann ich nicht verstehen.

Wenn sie mit dem derzeitigen System ist, kann sie nicht einfach ungerecht benoten (denn was sie tut ist extrem ungerecht allen Kindern gegenüber, die einen Lehrer haben - bei ihr bekommen sogar intelligente Kerle, die faul sind, bessere Noten, als in der Parallelklasse jemand, der weniger schlau, aber viel fleißiger ist - das geht nicht!). Sie müsste sich mit einem anderen Konzept auseinandersetzen. Vielleicht wäre sie in einer Waldorfschule besser aufgehoben, wo es in der Unter- und Mittelstufe keine Noten gibt.

Marc

-- Ceterum censeo Google esse delendam
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