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Hallo,

Es gilt also: Entweder, oder. Zwar kann man mehrere Betriebssysteme installieren und beim Booten auswählen, welches man nutzen möchte. Der Umstieg von Windows auf Linux ist daher wie ein Umstieg von Fahrrad auf Inline-Skates: Es gibt Ähnlichkeiten und Schnittmengen, aber "Mischen impossible".

Zum einen dürfte es viele Leute geben, die den Vergleich Fahrrad=Windows und Skates=Linux für unpassend halten. Sicher, Linux ist deutlich leichtgewichtiger als Windows, aber dass man mit Linux nicht mehr weiterkommt, sobald der Weg etwas steinig wird, würde ich nicht so sehen.

so wörtlich habe ich das auch nicht gemeint. Ich hatte aber den Eindruck, dass Hans die Grenze zwischen Betriebssystem und Anwendung nicht wirklich erkennt und wollte genau diese Grenze etwas plakativ herausarbeiten.

Zum anderen möchte ich korrigieren: Es galt.

Ja, ich weiß. Die Grenzen verschwimmen. WINE, VMs, WSL.

Böse Zungen (oder Besitzer guter Glaskugeln) behaupten, dass WSL der erste Schritt ist. Als nächstes kommen Anwendungen, die nicht mehr unter Windows laufen und WSL voraussetzen. Als nächstes gibt's Winix mit winx10c (Windows 10 Linux compatibility Subsystem for Linux), einem Exxplorer, dem Exge Browser und Offix 365 und dann das Ende von Windows. Ob's stimmt? Fragt mich in 20 Jahren nochmal, so lange dauert das bestimmt.

Aber die Perspektive finde ich interessant. 😀

Live long and pros healthy,
 Martin

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Als Kind habe ich gelernt, dass die Vorsilbe un die Aussage eines deutschen Wortes ins Gegenteil verkehrt.
Stimmt aber nicht: Unkosten sind auch Kosten!
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