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IT-Security Abteilungen denken anders. Jeder User ist eine Sicherheitskatastrophe, die noch nicht eingetreten ist. Ich kann Dir das aus vielen Berufsjahren bestätigen.

IT-Security ist paranoid, neurotisch und komplett abgehoben. Sie machen tolle Konzepte, die einen bestimmten, von ihnen erdachten Mainstream bedienen, und alles, was daneben stattfindet, fällt nach Einführung des Konzepts als böse Überraschung auf. Vorher mal nachdenken? Fragen, was die Leute denn so brauchen? Ach wozu, dafür haben wir doch tolle Berater. Und nein, für DAS haben wir keine Personalressourcen.

Ich übertreibe? Leider das Gegenteil.

Ich kenne die Gute-Nacht-Geschichten auch, aber auch die stammen aus einer vergangenen Zeit. Der Albtraum einer IT-Abteilung ist doch, dass Mitarbeiter plötzlich Kreativität entwickeln und Wege finden die Kindersicherung zu umgehen. VPN-Tunnel, Proxy-Server, mitgebrachte USB-Sticks… Davon abgesehen hat die IT ja auch selten das letzte Wort, wenn es um solche Internet-Sperren geht. Ein Betriebsrat oder Manager mit Personal-Verantwortung kann und wird in der Regel noch dazwischen grätschen. Klar gibt es immer noch ein paar Dinsoraurier, die den Knall noch nicht gehört haben, aber in der Regel würde ich erstmal davon ausgehen, dass da ein unbeabsichtiges technisches Problem vorliegt. In den übrigen Fällen, kann das offene Gespräch zudem auch zielführend sein.

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