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das ist natürlich auch richtig, aber das ist es nicht, was ich eigentlich meinte. Ich meinte: Ich mag nicht akzeptieren, dass Microsoft mir vorgibt, welche Systemkomponenten ich unbedingt haben muss (und nicht deinstallieren kann), oder wann ich welche Updates installieren soll. Unabhängig davon, ob das zeitnahe Einspielen von Updates sinnvoll ist, möchte ich das selbst entscheiden können.

Das kann ich auch verstehen. Software-Updates sind ein schwieriges Thema. Im Idealfall überlässt man die Entscheidung darüber wann Softare-Updates eingespielt werden der Endnutzer:in. In der Praxis ist es aus Entwicklersicht kaum zu leisten mehrere Versionen zu pflegen und gleichzeitig Auf- und Abwärts-Kompatibilität sicherzustellen. Aus Sicht der Endnutzer:innen ist es auch frustrierend, wenn mit Updates zu lange gewartet wird und das Update am Ende fehlschlägt, weil Mond und Jupiter nicht im Sternzeichen des Stier standen. Genauso frusturierend ist es, wenn ein Update irgendetwas kaputt macht, das bis Datum einwandfrei funktioniert hat. Das Problem verschärft sich je mehr Leute ein Produkt nutzen. Persönlich bin ich sowohl als Nutzer als auch als Entwickler großer Befürworter von kurzen Update-Zyklen mit kleinen Änderungen, gegenüber langen Update-Zyklen mit großen Änderungen. Damit bin ich zwar auch schon auf Nase gefallen, habe mir aber damit noch kein Bein gebrochen. Ich weiß aber von vielen Mitmenschen und auch Firmen, dass sie lieber eine konservativere Update-Politik fahren. Darauf hat die Software-Industrie bisher keine gute Antwort.

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