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Liebe Nadine,

es wurde in der Vergangenheit immer wieder beobachtet, dass das Nachladen externer Resourcen für Tracking missbraucht wurde. Ein Bild mit genau einem (transparenten!) Pixel als Inhalt sorgte anhand seiner Adresse dafür, dass ein fremder Server Daten über diese Mail verarbeiten konnte.

Das Nachladen von externen Resourcen, um eine E-Mail komplett und korrekt anzeigen zu können, ist seit Jahren per Voreinstellung deaktiviert. Empfänger solcher Mails müssen daher in aller Regel erst ausdrücklich veranlassen, dass ihr Mailprogramm diese Inhalte nachlädt und anzeigt.

Vielleicht helfen Dir sogenannte Data-URIs weiter? Das bedeutet, dass die Bilddaten sozusagen in der Adresse des <img>-Elements stehen. Das bläht den Datenumfang einer Mail natürlich auf, weil nun die Bilddaten nicht von irgendeinem Server referenziert, sondern in der Mail direkt mitversandt werden.

Wenn der Anwender seine Mails grundsätzlich nur im reinen Textformat anzeigen lässt, auch wenn es eine HTML-Alternative dafür gibt, sieht er natürlich schon wieder nix. Aber das soll dann wohl auch so sein. Wenn nicht, dann müssten die Bilddaten als reguläre Anhänge versandt werden, die dann im HTML referenziert werden - aber auch hier kann dann das Mailprogramm sagen, dass es die Mail erst ohne die Anhänge präsentiert, die vom Benutzer dann erst explizit nachgeladen werden müssen (zumindest in meiner mobilen Mail-App ist das so).

Liebe Grüße

Felix Riesterer

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