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Moin,

Ja, mir ist Englisch in den meisten Lebensbereichen angenehmer als Deutsch. […] Seit einigen Monaten habe ich vermehrt Kontakt zu den Kollegen in unserer britischen Dependance

Du meinst Französisch, nicht Englisch? 😉

nicht wirklich. 😉
Französisch hatte ich 5 Jahre lang in der Schule, ich sollte es also eigentlich können. Und ja, mit viel Mühe geht es auch so einigermaßen. Der wesentliche Unterschied: Wenn ich Englisch rede oder schreibe, dann ist der Weg vom Gedanken zum gesprochenen Wort oder Satz quasi direkt, ohne dass ich bewusst darüber nachdenke. Im Französischen muss ich dagegen jeden Satz, jeden Halbsatz im Kopf erst noch übersetzen. Außerdem mochte ich die Sprache an sich noch nie.

und muss wieder einmal feststellen, dass britisches Englisch mich wesentlich mehr herausfordert als US-Englisch. Im Schriftverkehr ist es mir nahezu egal

Ja, die s statt z fallen kaum auf. Auch nicht die u zwischen o und r.

Doch, die fallen schon auf, weil ich sie nicht gewöhnt bin. Aber damit komme ich klar.

Was nervt: einfache vs. doppelte Konsonanten. Ich muss immer wieder nachschauen, ob das Attibut aria-labeledby oder aria-labelledby geschrieben wird.

Ja. Oder Referer vs. Referrer.

Warste schon mal in Irland auf’m Dorf? Hab kaum was verstanden.

Ich war schon in Irland, aber hauptsächlich in Dublin (und ein Tagesausflug nach Galway). Das war völlig unproblematisch.

(Und nein, ich meine nicht die Gegenden, wo noch Irisch gesprochen wird.)

Du meinst Gälisch? - Ja, da gab's bei einem meiner Mitschüler mal einen netten Versprecher: "In Ireland, many people speak garlic." Ich glaube, die meisten Mitschüler haben den kleinen Ausrutscher gar nicht mitbekommen. Ich schon. Unser Lehrer natürlich auch.

Das dort im Radio gesprochene Englisch klang für mich allerdings näher am amerikanischen als am britischen und war sehr gut verständlich.

Ja, war auch mein Eindruck.

Einen schönen Tag noch
 Martin

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Nein, Esel sind nicht störrisch. Sie wissen es einfach nur besser.
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