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Hi Rolf,

der Tod von Lady Diana hat mich damals wirklich von den Füßen gehauen.

dann bin ich mit diesem irrationalen Eindruck also nicht der Einzige.

Bei Papst Johannes Paul II war ich tatsächlich erleichtert.

Menschlich gesehen ja. Stimmt, er war schon lange krank, es war absehbar. Aber ich hatte wenige Wochen, wen nicht Tage vorher Dan Brown's Illuminati gelesen. Daher waren mir die protokollarischen Abläufe im Vatikan auf einmal sehr aktuell bekannt. Dann in den Nachrichten festzustellen, "das ist echt so", hat meinen Respekt für Dan Brown als investigativen Schriftsteller noch verstärkt.

Dann kam Joseph Ratzinger, eigentlich einer der progressiven Stars des Vaticanum II

Der ist ja auch in vielen Karikaturen als Dämon dargestellt worden.

Auch Franziskus hat es nicht geschafft, die Beharrungskräfte der Kurie zu verschieben.

Aber er vermittelt immerhin glaubwürdig den Eindruck, als wollte er es.

Ähnliches gilt für Gorbi. Er hat Deutschland die Wiedervereinigung ermöglicht und damit die letzten 30 Jahre massiv beeinflusst. Ich habe seinen Tod zur Kenntnis genommen, bin aber nicht in Trauer verfallen.

Ja, ging mir ähnlich. Ich respektiere ihn (auch posthum) für seine Verdienste, aber die Sympathie, die ich in den 80er Jahren empfunden habe, ist weitgehend verflogen.

Warum mich Lady Diana betroffen hat? Ich kann es nicht sagen. Vielleicht wegen der Umstände ihres Todes? Wegen Elton Johns "Candle in the Wind"? Dieses Lied hat mich echt fertig gemacht, auch wenn es "nur" ein Rewrite der Marylin Monroe Fassung war.

Den Gedanken würde ich mich anschließen.

Einen schönen Tag noch
 Martin

--
Wer nicht genießt, wird ungenießbar.
(Mottospruch auf einem T-Shirt)
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