Gunnar Bittersmann: 30.06. 21:30 Doku Die Wahrheit über Google

Heute 21:30 im Ersten: Die Wahrheit über Google, ein Film von Jörg Hommer

Vor rund 25 Jahren startete Google als eine der ersten Suchmaschinen im Internet. Wer heute im Internet etwas sucht, „googelt“. Viele Dienste des Internet-Giganten erleichtern unseren Alltag: der Browser Chrome, Navigieren mit Maps, Mails schreiben mit Gmail, Cloudspeicher oder eben die Internetsuche, mit der alles angefangen hat. Google macht es uns einfach, liefert hilfreiche Informationen - und vor allem kostenlos. Doch wie gut sind die Services wirklich? Liefert uns die Google-Welt tatsächlich die besten Ergebnisse oder sind die Ergebnisse am besten für Google? Und welchen Preis zahlen wir dafür?

🖖 Live long and prosper

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In our chants of “ICE out now”
Our city’s heart and soul persists
Through broken glass and bloody tears
On the streets of Minneapolis

— Bruce Springsteen, Streets of Minneapolis
  1. @@Gunnar Bittersmann

    Heute 21:30 im Ersten: Die Wahrheit über Google, ein Film von Jörg Hommer

    Und auch in der Mediathek.

    🖖 Live long and prosper

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    In our chants of “ICE out now”
    Our city’s heart and soul persists
    Through broken glass and bloody tears
    On the streets of Minneapolis

    — Bruce Springsteen, Streets of Minneapolis
  2. Liefert uns die Google-Welt

    Das ist ja längst nicht nur die Suchmaschine. Ich glaube fest daran, dass ich die günstigen Versicherungsbeiträge angeboten bekomme, weil Maps verraten hat, dass ich nie wirklich schnell fahre.

    Was bei meinem Fuhrpark (ein Leicht-LKW, ein 125er Roller, ein E-Bike) allerdings auch „schwierig bis eher völlig unmöglich“ ist.

  3. Lange bevor die allwissende Datenkrake das Licht der Welt erblickte, war AltaVista mein persönliches Tor zum Internet – und ja, ich habe diese digitale Antiquität damals tatsächlich selbst verdammt oft benutzt. Aber klammheimlich, leise und auf Samtpfoten hat sich Google anschliessend in unser aller Alltag geschmuggelt, bis wir ohne den Suchschlitz nicht mal mehr wussten, wie das Wetter draussen ist.Ich persönlich gehöre ja noch zur Generation der digitalen Dinosaurier, die mit Akustikkopplern grossgeworden sind. Die Jüngeren halten das heute für Science-Fiction, aber die Älteren unter uns kriegen beim Gedanken an das unnachahmliche, schrille Konzert aus Pieptönen und Kratzgeräuschen heute noch nostalgische Gänsehaut – oder einen Tinnitus. Damals war das Laden einer einzelnen Webseite noch ein echtes Lebensereignis, das man mit einer Tasse Kaffee zelebriert hat.Heute ist das Prinzip denkbar simpel und faszinierend perfide: „Nutzen gegen Daten“. Google füttert uns mit gratis Komfort, und wir treten im Gegenzug bereitwillig unsere digitale Seele ab. Ein genialer Deal. Und die Wirtschaft? Die wurde direkt mit in die emotionale Abhängigkeit gerissen. Unternehmen werden heute quasi mit sanfter Werbe-Gewalt dazu verdonnert, ihr hart verdientes Geld in Google Ads zu stecken. Warum? Weil für den modernen Konsumenten schlichtweg nicht existiert, was die Suchmaschine nicht auf Seite eins ausspuckt. Ein hochoffizielles Monopol, aber hey – das Logo ist immerhin schön bunt!