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Demographie unter SELFHTML-Usern

220px jean henri dunant Henry
  • Demographie unter SELFHTML-Usern
  • Hallo 1unitedpower,
  • > > Ganz im Gegenteil, die Korrelation läuft doch genau auf meine Aussage hinaus, die natürlichen Interesse von Frauen heraus zu selektieren.
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  • > Ganz und gar nicht, die Studie macht ökonimische Interessen und fachliche Begabung als Ursachen für dieses Paradoxon aus.
  • > Ja, nur welches Paradoxon? Eben, dass je mehr Gleichheit und weniger Vorurteile, desto weniger Frauen in dieser Domäne. Und das widerspricht doch wohl der Anfangsargumentation in diesem Thread, oder nicht? Klare Frage: Gäbe es mehr Frauen in diesen Bereichen(ohne aber, warum usw... nur Resultat ist gefragt) wenn es keine Vorurteile gäbe? Die Studie lässt sich noch so auf den Kopf stellen, das **Resultat ergibt eindeutig NEIN, sogar weniger**.
  • Ja, nur welches Paradoxon? Eben, dass je mehr Gleichheit und weniger Vorurteile, desto weniger Frauen in dieser Domäne. Und das widerspricht doch wohl der Anfangsargumentation in diesem Thread, oder nicht? Klare Frage: Gäbe es mehr Frauen in diesen Bereichen(ohne aber, warum usw... nur Resultat ist gefragt) wenn es keine Vorurteile gäbe? Die Studie lässt sich noch so auf den Kopf stellen, das **Resultat ergibt eindeutig NEIN, sogar weniger**.
  • > Begabung ist etwas grundsetzlich anderes als persönlice Vorlieben. Bspw. gibt es sehr viele begabte oder minderbegabte MusikerInnen und KünstlerInnen, das ist doch unabhängig vom Interesse an der Musik bzw. der Kunst.
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  • Und umgekehrt auch, gibt sehr viele begabte Menschen in Bereichen, die sie dennoch leider nicht ausüben, weil das Interesse fehlt.
  • > Sie sagen, Begabung und ökonimisches Interesse sind nicht die einzigen Einflussfaktoren. Dann referenzieren sie eine Studie, die stereotypische Rollenbilder als eine andere Ursache ausmacht. Das fachliche Interesse von Frauen an Technik wird an keiner Stelle angezweifelt.
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  • Zugegeben, das Ganze liest sich etwas verwirrend und lässt Interpretationsspielraum zu. Vielleicht ist diese diskrete Zurückhaltung bzw. Andeutungen aber nur einem anderen Druck geschuldet, nicht in eine Ecke gedrängt zu werden, so wie bei mir hier. (Macho, Vorurteile etc.)
  • Gehen wir mal davon aus, dass Heise dies behutsam und etwas klarer zusammenfasst, dann dürfte…
  • *In Ländern mit zunehmender Gleichstellung der Geschlechter seien Frauen allgemein besser abgesichert (beispielsweise durch den Sozialstaat) und würden eine mehr ihrer Neigung entsprechende Berufswahl treffen.*
  • … klar bedeuten, dass die meisten (was ich hier schon die ganze Zeit gebetsmühlenartig wiederhole) Frauen andere Neigungen haben, die sie erst recht weg von den männerdominierenden Berufen fernhalten. Hm... müsste ja eigentlich bedeuten, je mehr Vorurteile desto mehr Frauen in technischen Berufen? Nein natürlich nicht, die Studie sagt ja auch, und da kommen wir zur Korrelation, dass eben viele Faktoren hier Einfluss nehmen, ohne einen kausalen Zusammenhang herzustellen, dennoch, und dabei bleibe ich, sind die Grundvoraussetzungen Interesse, und das ist bei Männlein und Weiblein nun mal meist anders. Dazu lege ich dir nun [noch eine Auswertung](http://www.archiv.ipn.uni-kiel.de/zfdn/pdf/006_Holster_13.pdf)(leider nur PDF) der UNI Kiel zur ROSE-Studie bei, die dies vielleicht noch klarer beleuchten kann.
  • Nur mal als kleiner Spoiler:
  • [![](/images/712a4ddf-492d-4cfb-921c-283ebf517633.png?size=medium)](/images/712a4ddf-492d-4cfb-921c-283ebf517633.png)
  • Gruss
  • Henry