Michael Schröpl: Webseiten speichern! Problem

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Hi,

Mein größtes Problem ist, dass dieser Lösungsansatz
einfach so simpel ist, dass ich kaum glauben kann,
dass es so einfach sein soll.

ich finde Deinen Ansatz keineswegs 'simpel'.

Das geht schon mal damit los, daß Du überhaupt ein
plugin brauchst, d. h. Dein CMS ist abhängig von einer
bestimmten Plattform des verwendeten Clients.

Dann muß dieses plugin auch noch Schreibrecht auf die
Festplatte des Benutzers haben. Das mag von den Rand-
bedingungen Deiner Aufgabenstellung abgedeckt sein -
aber ein plugin zu installieren, welches den Inhalt
meiner Festplatte verändern kann, würde ich mir drei-
mal überlegen (und mit fetten Sicherheitsprüfungen
versehen). So etwas wäre eine prima Angriffsstelle,
um ein gesamtes Netzverk virös zu verseuchen.

Vielleicht könnt ihr euch mal darüber auslassen ob
das so gehen kann und warum oder warum nicht.

Du läßt praktisch die gesamte Verarbeitungslast den
Client erledigen, statt eine typische Client-Server-
Anwendung zu bauen. Das bedeutet, daß Deine Clients
sehr viel mehr können (und erlauben) müssen, als das
bei anderen CMS-Systemen der Fall ist. Das macht die
Implementierung Deines CMS natürlich einfacher - es
schränkt die Verwendbarkeit des Systems andererseits
erheblich ein.
Für eine Auftragsarbeit (konkretes Intranet-Projekt)
mag das akzeptabel sein. Aber spätestens wenn der
Betreiber dieses Systems _irgendwas_ an seiner Netz-
Architektur ändern will, wird er die heftigen Abhän-
gigkeiten zu spüren bekommen, die Du ihm aufdrückst.

Viele Grüße
      Michael