Hallo,
eine Freundin hat mal was, in meinen Augen, sehr nettes zu mir gesagt. Sie meinte, meine Ansichten seien meist recht eigentümlich, aber eins könne man mir nie nachsagen: das sie nicht von mir selber kommen würden.
Das trifts am besten, finde ich. Wenn Du der meinung bist, Dein Weg ist richtig, dann stehe morgens aufrecht "vorm Spiegel" der Gesellschaft. Wenn Du merkst, das Du schon leicht "gebückt" dastehst (und das lese ich raus), dann gibts immer zwei Möglichkeiten. Du bist Dir Deiner selbst und Deinem Weg nicht mehr so sicher, oder Du gibts zuviel auf die Gesellschaft. Die erste Frage sollte man nie untebewerten, prüfe sie und Deinen Weg. Solltest Du Dir aber sicher sein, daß Dein lebensweg "rund" läuft, dann stell Dich wieder gerade hin. Ein "King", wie Du sagts, kannst Du nur werden, wenn Du gerade stehst, sonst sitzt die Krone blöd. Auch das Du hier anonym schreibst, läst mich darauf schliessen, daß Du Dich noch ein wenig strecken must.
Chräcker (der auch einen unorthodoxen Weg gegangen ist. Habe auf die übernahme des väterlichen Geschäftes (in dem ich schon einige Jahre mit sehr gutem Einvernehmen mit meinem Vater arbeitete) verzichtet (was bedeutet, auf viel Geld verzichtet zu haben), kümmere mich um "unsere" beiden Kinder zuhause, während die viel weniger verdienende geliebte Ehefrau arbeiten geht und weiß nicht, was nach der Einschulung der kinder pasiert. ist mir auch zur Zeit relativ wurscht. Und ich habe gelernt: unorthodox kommt an. Kannst also etwas gerader stehen....