Stephan Huber: Shop /

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Hallo Sabine,

Du hast ja wohl keine Ahnung, was in der Branche abgeht.

Antje fällt definiv in die Kategorie "Ausbildende", nicht "Auszubildende", insofern weiss sie wohl zumindest was abgehen *sollte*, bzw. in funktionierenden Firmen "abgeht". Daß der rechtliche Anspruch nicht mit der Realität in vielen Firmen übereinstimmt, steht auf einer anderen Karte. Zumindest solltet Du Dir, wenn die Ausbildungssituation wirklich so katastrophal ist, im klaren darüber sein, daß Dein Arbeitgeber seinen rechtlichen Pflichten nicht nachkommt. Bei der gegenwärtigen Arbeitsplatzsituation kannst Du leider kaum zu ihm hingehen und ihm an den Kopf werfen, daß er seiner Verpflichtung nicht nachkommt. Aber Du kannst z.B. zumindest verlangen, daß er Dir die Möglichkeit bietet, seinen eigenen Mängel auszugleichen, und Dich z.B. ein paar Stunden täglich hier rumzutreiben ;-). Zumindest hast Du einen rechtlichen Hebel, daß er Dich nicht einfach wie eine Praktikantin als "Mädchen für alles" ohne wirkliche Ausbildung behandelt.

Viele Grüße
Stephan