Hallo Stephan,
Antje fällt definiv in die Kategorie "Ausbildende", nicht "Auszubildende", insofern weiss sie wohl zumindest was abgehen *sollte*, bzw. in funktionierenden Firmen "abgeht".
:-), naja Ausbilden tue ich definitiv nicht mehr, wenn man von gelegentlichen Schulungen für Kollegen oder Kunden absieht
Allerdings sitzen die Lehrlinge, die gerade unsere Abteilung durchlaufen, mir direkt gegenüber.
Die "alten" Lehrlinge hatten ja ziemlich schnell kapiert, dass sie uns bei Problemen nur fragen brauchen. Die neuen sind noch ein bissel schüchtern, aber das lernen sie auch noch.
Ansonsten ist das ziemlich klar geregelt bei uns. Ein zentraler Ansprechpartner in der Firma, der ausschließlich für die Lehrlinge da ist. In den einzelnen Abteilungen haben sie dann natürlich wieder einen Ansprechpartner und den zuständigen Projektleiter, der sie anleitet. Natürlich müssen sie selbständig arbeiten und haben einen eigenen Projektbereich, die Fähigkeit sich selbständig Wissen anzueignen ist ja eine wesentliche Grundlage für den Beruf. Meist steht ihnen auch ein erfahrener Entwickler zur Seite, der bei der Realisierung hilft.
Nungut, die Firma in der ich jetzt arbeite nimmt das sehr ernst und unseren Lehrlingen geht es recht gut.
Daß der rechtliche Anspruch nicht mit der Realität in vielen Firmen übereinstimmt, steht auf einer anderen Karte. Zumindest solltet Du Dir, wenn die Ausbildungssituation wirklich so katastrophal ist, im klaren darüber sein, daß Dein Arbeitgeber seinen rechtlichen Pflichten nicht nachkommt.
Schlimmer noch, ein solches Verhalten deutet eigentlich darauf hin, dass die Firma in Schwierigkeiten steckt. Ein Grund mehr, sich um eine Alternative zu kümmern. Ist die Firma erst mal pleite, ist es zu spät.
:-) ein Blick auf die Homepage der IHK-Hannover (er Homepagelink, zeigte auf eine Firma dort) zeigte übrigens, dass einige Firmen noch Lehrstellen im IT-Bereich anbieten.
Viele Grüße
Antje