Struckturierung und Sematik von "Textbüchern"
Texter mit x
- html
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Gunnar Bittersmann
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Gunnar Bittersmann
Hallo,
Ich würde mich freuen, wenn hier ein paar Vorschläge gemacht werden könnten, wie man mit html "Textbücher" sinnvoll auszeichnet. Die verschiedenen Figuren sollen dabei unterschiedlich formatiert werden können (sonst könnte man sich das <span> bei 2. sparen).
Was in meinem Fall vorkommt und wie ich es z.Z. gelöst habe:
1:
<p>
Name:
ein etwas längerer Text
über mehrere Zeilen
aber kaum mal zehn Zeilen.
</p>
2:
<span class="name1">Name1: kurzer Text mit Gesprächscharakter</span>
<span class="name2">Name2: kurzer Text mit Gesprächscharakter</span>
<span class="name1">Name1: kurzer Text mit Gesprächscharakter,
ausnahmsweise über mehrere Zeilen</span>
<span class="name2">Name2: kurzer Text mit Gesprächscharakter</span>
3:
Name1: kurzer Text mit Reimcharakter
<div style="text-indent:-Xem;margin-left:Xem">
Name2: kurzer Text mit Reimcharakter
kurzer Text mit Reimcharakter
kurzer Text mit Reimcharakter
</div>
<div style="text-indent:-Xem;margin-left:Xem">
Name1: kurzer Text mit Reimcharakter
kurzer Text mit Reimcharakter
</div>
Meine Überlegungen:
zu 1. Sollte man den Namen anders behandeln? Eine Überschrift wäre übertrieben und einfacher Text zwischen Absätzen ist bäh oder?
zu 2. Für Absätze sind die Textstellen der Figuren zu klein und es sind auch schlicht keine Absätze.
zu 3. Auch hier wären Absätze fehl am Platz oder?
Hi!
Ich würde mich freuen, wenn hier ein paar Vorschläge gemacht werden könnten, wie man mit html "Textbücher" sinnvoll auszeichnet.
Ich würde das gar nicht mit HTML machen.
Wenn ich ein "Textbuch" schreibe, dann setzt ich XML ein.
Ich benutze dann nämlich DocBook und transformiere die Files anschliessend, so daß ich verschiedene Ausgabeformate wie HTML oder PDF erhalte.
Eventuell ist das ja auch was für dich.
Schöner Gruß,
rob
Danke für den Tipp aber ich fürchte das ist etwas übertrieben. Ein Buch soll es nicht werden, eher ab und zu eine Kurzgeschichte (bisher meist um die 500 Wörter), die auch nur auf meiner Seite erscheinen sollen. Da kommt es mir etwas übertrieben vor einen neuen Syntax zu lernen um ihn nachher nur wieder in html umwandeln zu lassen. Mit XML habe ich mich bisher auch nur oberflächlich im Rahmen von SVG beschäftigt.
Ich habe mal in dises tutorial reingeschaut. Das muß ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen.
Hi!
Da kommt es mir etwas übertrieben vor einen neuen Syntax zu lernen um ihn nachher nur wieder in html umwandeln zu lassen.
Damit könntest du recht haben.
Aber die DocBook-Syntax ist nicht besonders schwer und für kurze Texte bräuchtest du eigentlich gar nicht so viel...
Der Vorteil davon wäre halt, daß du deine XML-Dateien dann in fast jedes beliebige Format transformieren könntest.
Du könntest den Krams genauso als PDF rauswerfen lassen wie als HTML-Datei.
Außerdem gibt es noch einiges an Tools, die dir Arbeit abnehmen könnten.
Den Link zu diesem einen DocBook-Tutorial hast du ja bereits selbst gepostet. Dort findet sich auch ein Teil zu DocBook-Editoren.
Aber für dich ist sicherlich das hier viel interessanter:
Erste Schritte mit DocBook und OpenOffice.org
Mit den OpenOffice.org DocBook-Filtern kann man gut arbeiten.
Mit Hilfe des Absatzvorlagen-Tools kannst du dir 'ne Menge zusammenklicken.
Schöner Gruß,
rob
Hallo Gunnar,
ich gehöre zwar nicht zu denen, die Tabellen verteufeln aber "fälschlich" verwende ich sie wenn dann auch nur, wenn mir das Vorteile in der Darstellung bringt. Die Darstellung ist weniger das Problem, da kann ich es auch lassen wie es ist bzw. das css anpassen.
Ich denke, ich werde einfach so tun, als ob das von den Figuren gesprochene eine Geschichte wäre, entsprechend Absätzs setzen und für die Darstellung beim allgemeinen span und div bleiben.
Oder wie stehen die Meinungen zu </blockquote> oder <q>?
Hello out there!
Ich würde mich freuen, wenn hier ein paar Vorschläge gemacht werden könnten, wie man mit html "Textbücher" sinnvoll auszeichnet.
Ich würde das gar nicht mit HTML machen.
Wenn ich ein "Textbuch" schreibe, dann setzt ich XML ein.
Ich benutze dann nämlich DocBook und transformiere die Files anschliessend, so daß ich verschiedene Ausgabeformate wie HTML oder PDF erhalte.
Das erspart aber nicht die Überlegung, wie das HTML am Ende aussehen soll, sondern verlagert sie nur – ins XSLT.
See ya up the road,
Gunnar
Hi!
Das erspart aber nicht die Überlegung, wie das HTML am Ende aussehen soll, sondern verlagert sie nur – ins XSLT.
Das ist wohl wahr. Allerdings liegen dem DocBook-Download bereits vorgefertigte XSL-Dateien zur Transformation nach XHTML mit bei.
Und man findet auch im Netz gleich eine Menge dazu.
Du hast aber schon recht: Grundsätzlich löst es das Problem natürlich nicht.
Mir kam nur gleich DocBook in den Kopf, weil es halt eine schöne Sache ist, wenn man ganze Bücher erstellen will.
Und wenn das Buch erstmal im XML-Format vorliegt, dann hat man halt mehr Möglichkeiten, als wenn man das Buch direkt als HTML-Dokument erstellt.
Daher wollte ich auf diese Möglichkeit hinweisen.
Schöner Gruß,
rob
Hello out there!
Für Dialoge bietet sich eine zweispaltige Tabelle an; oder auch ats Liebling, die Definitionsliste.
1:
<p>
Name:
ein etwas längerer Text
über mehrere Zeilen
aber kaum mal zehn Zeilen.
</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Name</th>
<td>ein etwas längerer Text
über mehrere Zeilen
aber kaum mal zehn Zeilen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
oder
<dl>
<dt>Name</dt>
<dd>ein etwas längerer Text
über mehrere Zeilen
aber kaum mal zehn Zeilen.</dd>
</dl>
2:
<span class="name1">Name1: kurzer Text mit Gesprächscharakter</span>
<span class="name2">Name2: kurzer Text mit Gesprächscharakter</span>
<span class="name1">Name1: kurzer Text mit Gesprächscharakter,
ausnahmsweise über mehrere Zeilen</span>
<span class="name2">Name2: kurzer Text mit Gesprächscharakter</span>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Name1</th>
<td>kurzer Text mit Gesprächscharakter</td>
</tr>
<tr>
<th>Name2</th>
<td>kurzer Text mit Gesprächscharakter</td>
</tr>
<tr>
<th>Name1</th>
<td>kurzer Text mit Gesprächscharakter,
ausnahmsweise über mehrere Zeilen</td>
</tr>
<tr>
<th>Name2</th>
<td>kurzer Text mit Gesprächscharakter</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Die Notation als Definitionsliste spar ich mir jetzt.
3:
Name1: kurzer Text mit Reimcharakter
<div style="text-indent:-Xem;margin-left:Xem">
Name2: kurzer Text mit Reimcharakter
kurzer Text mit Reimcharakter
kurzer Text mit Reimcharakter
</div>
<div style="text-indent:-Xem;margin-left:Xem">
Name1: kurzer Text mit Reimcharakter
kurzer Text mit Reimcharakter
</div>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Name1</th>
<td>kurzer Text mit Reimcharakter</td>
</tr>
<tr>
<th>Name2</th>
<td>kurzer Text mit Reimcharakter<br/>
kurzer Text mit Reimcharakter<br/>
kurzer Text mit Reimcharakter</td>
</tr>
<tr>
<th>Name1</th>
<td>kurzer Text mit Reimcharakter<br/>
kurzer Text mit Reimcharakter</td>
</tr>
</tbody>
</table>
In XHTML2 ist für Verszeilen (Programmcodezeilen) das 'l'-Element vorgesehen. [XHTML2-TEXT §9.7]
See ya up the road,
Gunnar