Rafael: Funkmikrophon: Signal einspeisen.

Hallo liebes Forum,

ein Gedankenspiel: Angenommen man studiert an einer deutschen Universität, die beständig grauenvolle Vorlesungen anbietet. Entsprechend niedrig sei die Teilnehmerzahl, bestes Beispiel sei eine Veranstaltung, die in einem 800-Teilnehmer-Hörsaal stattfindet und nur exakt sieben Besucher zählt.

Weiterhin angenommen, man möchte dem Dozenten einen kleinen Streich spielen. Angenommen, es ist bekannt, dass der Hörsaal mit einer Funkanlage Sennheiser 300 g2 ausgestattet ist. (http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm_eng.nsf/root/21510). Kann ich, unter welchen Umständen auch immer, Sitcom-Lacher über die Lautsprecher ausgeben? Notfalls auch als analoges Signal. Weiter angenommen, Geld stünde genug zur Verfügung, da eine beachtliche Zahl von Studenten diesen Spaß mitfinanzieren würde?

Wie könnte man in so einem Fall vorgehen? Mühen würden keinesfalls gescheut werden.

Danke für jede Info zur Lösung dieses hyppothetischen Problems! ;)

Es grüßt dankend,
Rafael

  1. Du Schelm ;-)

    also, wenn Du die Freqenzen kennst (die stehen auf der genannten Website), ist es kein Problem da reinzufunken.

    Aber: Es ist verboten!!!!

    Viele Grüße,
    Hotte

    Hast Du schonmal einen Transitorsender gebaut? Es ist nicht weiter schwierig, Du brauchst einen HF-Transistor, der die Frequenz mitmacht, ein paar Widerstände, Kondensatoren und eine Grundplatte.

    Im einfachsten Fall (so hab ich meine Senderchen immer gebaut) wird der Transistor in Basisschaltung betrieben: Basis HF-mäßig auf Masse gelegt (10 pF Keramikscheibe, direkt anlöten ohne Beinchen), Basisspannungsteiler dran und Emitterwiderstand. Der Emitter geht gleichstrommäßig über den Emitterwiderstand nach Plus, der Kollektor geht über den Schwingkreis (kurze Spule, Trimmer) auf Masse (-) (pnp-Transistor). An diesen Schwingkreis wird die Sendeantenne lose angekoppelt (z.B. an der ersten Windung, wenn die Spule 3 Windungen hat).

    Richtwert Schwingkeis für 80-100 MHz:
    3..4 Windungen Cu-Draht über einen Bleistift gewickelt, Trimmer 10/30 pF zum Abstimmen.

    Re = 1 kOhm
    Basispannungsteiler (+) 8 kOhm -> (Basis) -> 3 kOhm (-) so in etwa bei 6 V.

    Damit der Trasistor schwingt, kommt ein kleiner Kondensator zwischen Emitter und Kollektor, dazu reichen im UKW-Bereich zwei kurze verdrillte Drähtchen.

    Die Modulation (FM Frequenzmodulation) geht ganz einfach: Über RC-Glied zur Entkopplung gibts Du die NF niederohmig auf die Basis des Transistors. Die Aussteuerung wird empirisch ermittelt.

    Mit solch Senderchen konnte ich früher meine Tonbänder im Garten hören auf UKW mit sehr guter Kofferradio-Mono-Qualität. Und der eingeweihte Bastlerkumpel freute sich auch über Deep Purple und Jimi Hendrix ;-)