Hello,
Ich betone *Privatanwender*. Ja, die Backup-Festplatte kann crashen. Zeitgleich mit der Vernichtung der eigentlichen Daten? Im *Privatbereich* eher unwahrscheinlich (Brand einmal außen vor).
Wenn beim Backup auf die externe Platte, die die einzige Sicherung enthält, der Host verrückt spielt, und alle Originaldateien und damit auch die "gesicherten" schreddert, ohne Dass Du das bemerkst, ist alles dahin. Das ist überhaupt nicht unwahrscheinlich. Durch Viren und sonstige Fehler ist das sogar in meinem Kundenkreis schon öfter vorgekommen. Die 150 Euro für eine weitere externe Platte bzw. einen Wechselrahmen wollten sie nicht ausgeben und als anschließend die Rechnung für die leider nicht vollstänig mögliche Datenwiederherstellung von ca. 450 Euro kam, haben sie verrückt gespielt.
Ich setze hier "Privatanwender" aber auch gleich mit "kleinen Geschäftsbetrieben".
Wer nur ein paar private Pornos und die Computerversion seines Adressbuches auf Papier auf der Maschine hat, der kann getrost auch auf den gesamten Bestand verzichten.
An solche Leute hat hier aber sicher keiner gedacht.
Beim Überspielen von Backups mit neueren Versionen gelten besondere Regeln.
Warum sollte man einem Privatanwender nun eine nicht vorhandene Sicherheit vorgaukeln. Das ist unseriös. Auch für einen Privatanwender gelten die Mindestvoraussetzungen an eine Datensicherung.
Ein harzliches Glückauf
Tom vom Berg
