Auge: Virus per Mail möglich?

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Hallo

… Nur eins hat mich beim Lesen verblüfft:

  1. Eventuell eingebettetes JavaScript in Emails wird nicht ausgeführt.

Untertützt der T-Bird überhaupt Javascript, wenn man es denn wollte? Ich habe noch nirgends eine Stelle gefunden, wo man das aktivieren könnte. …

Ich auch nicht. Ich bin mir aber sicher, das bei der Einrichtung einer früheren Version explizit über das Einstellungsmenü abgeschaltet zu haben. Einige Einstellungen schleppe ich ja schon seit den letzten Betaversionen der Mozilla Suite mit mir herum. Diese Einstellungsmöglichkeit kam aber, wenn ich mich nicht irre, erst mit einer der Thunderbird-Versionen hinzu.

… Wobei ... ich finde auch nicht  mehr, wo ich einstellen kann/konnte, dass ich Nachrichten als Plain-Text lesen möchte.

allgemein, Empfangsseite: Ansicht→Nachrichteninhalt→…
allgemein, Sendeseite: Bearbeiten→Einstellungen→Verfassen→Allgemein→Sendeoptionen
kontobezogen, Sendeseite: Bearbeiten→Kontoeinstellungen→Verfassen und Adressieren

Angaben für Lubuntu 14.04. Das Einstellungsmenü findet sich zumindest bei Windows nicht bei „Bearbeiten“, sondern bei „Extras“.

Kann natürlich sein, dass das nur (noch) über about:config geht.

1. Dass einige Schalter nur noch dort erreichbar sind, ist ja bekannt. Es ist durchaus möglich, dass die nämlichen dazugehören.
2. Wie kommt man bei Thunderbird überhaupt an diese Ansicht heran?

Der Renderer von Thunderbird kann ausschließlich als HTML-Email gesendete Nachrichten brauchbar als Text ausgeben, wenn diese nicht schon von sich aus kaputt sind. Dann kann es passieren, dass ich den „HTML“-Quelltext (Anführungszeichen beachten!) und danach die Nur-Text-Version zu sehen bekomme.

Oder nur kaputten HTML-Quälcode, wenn der Absender darauf verzichtet hat, eine Plaintext-Version einzubauen.

Nö, wenn das HTML nicht kaputt ist, wird die Nachricht – außer bei aufwendigen Formatierungen per HTML in der angelieferten Nachricht – recht sauber in Text umgesetzt.

Tschö, Auge

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Verschiedene Glocken läuteten in der Stadt, und jede von ihnen vertrat eine ganz persönliche Meinung darüber, wann es Mitternacht war.
Terry Pratchett, "Wachen! Wachen!"
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