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  • bootstrap
  • Hej at,
  • > ich zitiere mal nur den ersten Absatz, meine aber auch die darauf folgenden.
  • >
  • > > Die Komponenten sind halt out-of-the-box nutzbar. Dafür muss man sich mit total bescheuerten Namen rumschlagen, wie z.B. error für rot. WTF?
  • >
  • > Ich verstehe zumindest intellektuell die Kritik an präsentationsbezogenen Klassenbezeichnungen, auch wenn ich mit ihr nicht übereinstimme. Die Kritik an semantischen Klassenbezeichnungen, noch dazu wenn es dafür keine besser geeigneten vorgefertigten Elemente oder Attribute gibt, kann ich hingegen nicht einmal nachvollziehen.
  • Nach den Diskussionen zu urteilen, in denen du dich zu Bootstrap geäußert hast, denke ich mal, dass du es besser machst.
  • Wenn du meine anderen Postings liest, wirst du feststellen, das Bootstrap meiner hier nirgends widerlegten Meinung nach (wie viele andere Frameworks) ausschließlich dazu genutzt wird, Entwicklern die Arbeit zu machen. Nicht dazu, effizient gute Seiten zu erstellen. Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • Und ich habe erläutert, warum ich der Meinung bin, dass Bootstrap selber durch sein Auftreten, die Auswahl von Vorzeige-Websites uswusf zu genau diesem Verhalten animiert.
  • Dein Argument klingt so wie die der Waffenlobby in Amerika (Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen) oder: nur weil Ferrari-Käufer gerne schnell fahren, ist es doch nicht die schuld von Ferrari, dass die Fahrer sich nicht an Verkehrsregeln halten.
  • Für mich ist es eher so, dass ich davon überzeugt bin, dass es den meisten Männern (und vielen Frauen) schwer fällt, sich in einem Ferrari an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten, weil das Auto einfach nach einem mindestens gelegentlichen Tritt aufs Gaspedal schreit.
  • Bootstrap dagegen spricht den faulen Schweinehund in uns an. Wenn man Bootstrap verwendet ist eine Seite recht schnell “hübsch”. Wie viele Webseiten-Betreiber machen sich dann noch ernsthaft die Mühe, das Bootstrap-CSS umzuschreiben oder statt der bereitgestellten Klassen eigene zu verwenden?
  • Es gib keine Statistik darüber, aber ich behaupte jetzt mal rotzfrech, dass mehr als die Hälfte der Seiten, die mit Bootstrap erstellt wurden, an roten Elementen die Klasse `danger` stehen haben. Dabei: Gefahrenhinweise dürften in Webseiten extrem selten vorkommen.
  • Wozu also eine Klasse `danger` unter dem Deckmäntelchen von Semantik bereitstellen, wenn es in der Praxis auf den meisten Sites keine Anwendungsmöglichkeit dafür gibt? Doch wohl nur als Feigenblatt! Um hinterher Menschen wie dir die Möglichkeit geben zu können, Bootstrap stelle ja semantische Klassen bereit und die dummen Anwender benutzen sie halt falsch.
  • Was sollen sie denn sonst tun? Auf die schönen fertigen Komponenten verzichten und eigene schreiben? — Wozu dann überhaupt noch Bootstrap verwenden?
  • Insofern verstehe ich nicht, wie du Probleme haben kannst, meine Argumentation nachzuvollziehen.
  • Selbst das Argument mit der Ästhetik ist fadenscheinig. Wenn man dem halben Web ansieht, dass es mit 12-spalten-Grid-Systemen erstellt ist, die mehr oder weniger alle auf 960px o.ä. basieren, ist es irgendwie auch ganz schön langweilig. Da bin ich um jedes Fefes Blog, Space Jam oder Hamsterrad-Hausfrauen-Seitchen froh, das sich mal nicht an das Raster hält.
  • Leider ist es dann auch mit der Zugänglichkeit [1] nicht weit her, aber ich habe mich jetzt mal hier auf den Aspekt der Hübschheit bezogen…
  • Marc
  • [1] Die dürfte bei Bootstrap 4 Seiten in vielen Fällen besser sein!
  • [1] Die dürfte bei Bootstrap 4 Seiten in vielen Fällen besser sein!
  • PS: In die Argumentation, warum ich selber Bootstrap nciht einsetze, bin ich ja irgendwie „reingeraten“. Ich habe ja nichts dagegen, wenn jemand anders mit bootstrap arbeite, wenn er es ordentlich macht. Was ich hier nur zu Beginn der Diskussion gesagt habe: HTML und CSS muss man trotzdem lernen und meiner Meinung nach kann man (muss man aber nicht) auf Bootstrap dann ziemlich einfach verzichten.
  • PPS: Das Design sollte von einem Designer entwickelt werden, das Frontend von einem Frontender und das Backend von einem Backender. Wenn eine Seite doof aussieht, weil der Entwickler kein Designer ist, ist Bootstrap nicht die Lösung. In Firmen, die zu klein für Spezialisierung sind, muss man sich halt Freelancer mit ins Boot holen. Oder man macht halt halbgares Zeug, sollten dann aber auch dazu stehen und nicht so tun, als ließe sich der Mangel an Kompetenz mit einem Haufen Tools ersetzen, die in den Händen ungelernter niemals ihr volles Potential entfalten werden…

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  • > ich zitiere mal nur den ersten Absatz, meine aber auch die darauf folgenden.
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  • > > Die Komponenten sind halt out-of-the-box nutzbar. Dafür muss man sich mit total bescheuerten Namen rumschlagen, wie z.B. error für rot. WTF?
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  • > Ich verstehe zumindest intellektuell die Kritik an präsentationsbezogenen Klassenbezeichnungen, auch wenn ich mit ihr nicht übereinstimme. Die Kritik an semantischen Klassenbezeichnungen, noch dazu wenn es dafür keine besser geeigneten vorgefertigten Elemente oder Attribute gibt, kann ich hingegen nicht einmal nachvollziehen.
  • Nach den Diskussionen zu urteilen, in denen du dich zu Bootstrap geäußert hast, denke ich mal, dass du es besser machst.
  • Wenn du meine anderen Postings liest, wirst du feststellen, das Bootstrap meiner hier nirgends widerlegten Meinung nach (wie viele andere Frameworks) ausschließlich dazu genutzt wird, Entwicklern die Arbeit zu machen. Nicht dazu, effizient gute Seiten zu erstellen. Seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • Und ich habe erläutert, warum ich der Meinung bin, dass Bootstrap selber durch sein Auftreten, die Auswahl von Vorzeige-Websites uswusf zu genau diesem Verhalten animiert.
  • Dein Argument klingt so wie die der Waffenlobby in Amerika (Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen) oder: nur weil Ferrari-Käufer gerne schnell fahren, ist es doch nicht die schuld von Ferrari, dass die Fahrer sich nicht an Verkehrsregeln halten.
  • Für mich ist es eher so, dass ich davon überzeugt bin, dass es den meisten Männern (und vielen Frauen) schwer fällt, sich in einem Ferrari an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten, weil das Auto einfach nach einem mindestens gelegentlichen Tritt aufs Gaspedal schreit.
  • Bootstrap dagegen spricht den faulen Schweinehund in uns an. Wenn man Bootstrap verwendet ist eine Seite recht schnell “hübsch”. Wie viele Webseiten-Betreiber machen sich dann noch ernsthaft die Mühe, das Bootstrap-CSS umzuschreiben oder statt der bereitgestellten Klassen eigene zu verwenden?
  • Es gib keine Statistik darüber, aber ich behaupte jetzt mal rotzfrech, dass mehr als die Hälfte der Seiten, die mit Bootstrap erstellt wurden, an roten Elementen die Klasse `danger` stehen haben. Dabei: Gefahrenhinweise dürften in Webseiten extrem selten vorkommen.
  • Wozu also eine Klasse `danger` unter dem Deckmäntelchen von Semantik bereitstellen, wenn es in der Praxis auf den meisten Sites keine Anwendungsmöglichkeit dafür gibt? Doch wohl nur als Feigenblatt! Um hinterher Menschen wie dir die Möglichkeit geben zu können, Bootstrap stelle ja semantische Klassen bereit und die dummen Anwender benutzen sie halt falsch.
  • Was sollen sie denn sonst tun? Auf die schönen fertigen Komponenten verzichten und eigene schreiben? — Wozu dann überhaupt Bootstrap verwenden?
  • Was sollen sie denn sonst tun? Auf die schönen fertigen Komponenten verzichten und eigene schreiben? — Wozu dann überhaupt noch Bootstrap verwenden?
  • Insofern verstehe ich nicht, wie du Probleme haben kannst, meine Argumentation nachzuvollziehen.
  • Selbst das Argument mit der Ästhetik ist fadenscheinig. Wenn man dem halben Web ansieht, dass es mit 12-spalten-Grid-Systemen erstellt ist, die mehr oder weniger alle auf 960px o.ä. basieren, ist es irgendwie auch ganz schön langweilig. Da bin ich um jedes Fefes Blog, Space Jam oder Hamsterrad-Hausfrauen-Seitchen froh, das sich mal nicht an das Raster hält.
  • Leider ist es dann auch mit der Zugänglichkeit [1] nicht weit her, aber ich habe mich jetzt mal hier auf den Aspekt der Hübschheit bezogen…
  • Marc
  • [1] Die dürfte bei Bootstrap 4 Seiten in vielen Fällen besser sein!