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Art 13 jetzt doch? Es wird immer schlimmer! - RA Solmecke

ursus contionabundo
  • Art 13 jetzt doch? Es wird immer schlimmer! - RA Solmecke
  • > Ich finde es schon richtig, dass man sich als Seitenbetreiber nicht einfach auf die Rechtsposition des Anbieterstandortes zurückziehen kann, gerade wenn es um heikle Dinge wie urheberrechtlich geschützte Werke geht.
  • **Wie witzig.**
  • 1. Geoblocking ist nahezu wirkungslos. (VPN; Tor; anonysierende Proxys; falsche, vor Jahren aus dem whois "abgeschriebene" Einträge in der GeoIP-Datenbank; archive.org; …)
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand, Den die insoweit als *"komplett tatsachenresistent"* einzuschätzenden Richter da verlangen.**
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand, Den die insoweit als *"komplett tatsachenresistent"* einzuschätzenden Richter da verlangen, weil angebliche irgendwelche Erben, tatsächlich fette Verlage, um den Verlust Centbeträge fürchten**
  • 3. Und eben dieser, einer insoweit nahezu komplett unnütze Aufwand hat es mir immerhin erschwert, Zugang zum Weltkulturerbe zu haben.
  • 4. Der letzte Witz ist, dass aus dem Urteil jedenfalls in den USA nicht mal vollstreckt werden könnte. (Dazu müsste ein Bruch dortigen Rechts vorliegen...)
  • Mal ein Beispiel:
  • Ich veröffentliche hier: **"Taiwan ist ein eigenständiger Staat"**.
  • Das zu behaupten oder die Behauptung zu verbreiten ist in China eine Straftat. Jetzt könnt Ihr chinesische IPs blocken oder löschen.

Art 13 jetzt doch? Es wird immer schlimmer! - RA Solmecke

ursus contionabundo
  • Art 13 jetzt doch? Es wird immer schlimmer! - RA Solmecke
  • > Ich finde es schon richtig, dass man sich als Seitenbetreiber nicht einfach auf die Rechtsposition des Anbieterstandortes zurückziehen kann, gerade wenn es um heikle Dinge wie urheberrechtlich geschützte Werke geht.
  • **Wie witzig.**
  • 1. Geoblocking ist nahezu wirkungslos. (VPN; Tor; anonysierende Proxys; falsche, vor Jahren aus dem whois "abgeschriebene" Einträge in der GeoIP-Datenbank; archive.org; …)
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand.** Den die insoweit als "komplett tatsachenresistent" einzuschätzenden Richter da verlangen.
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand, Den die insoweit als *"komplett tatsachenresistent"* einzuschätzenden Richter da verlangen.**
  • 3. Und eben dieser, einer insoweit nahezu komplett unnütze Aufwand hat es mir immerhin erschwert, Zugang zum Weltkulturerbe zu haben.
  • 4. Der letzte Witz ist, dass aus dem Urteil jedenfalls in den USA nicht mal vollstreckt werden könnte. (Dazu müsste ein Bruch dortigen Rechts vorliegen...)
  • Mal ein Beispiel:
  • Ich veröffentliche hier: **"Taiwan ist ein eigenständiger Staat"**.
  • Das zu behaupten oder die Behauptung zu verbreiten ist in China eine Straftat. Jetzt könnt Ihr chinesische IPs blocken oder löschen.

Art 13 jetzt doch? Es wird immer schlimmer! - RA Solmecke

ursus contionabundo
  • Art 13 jetzt doch? Es wird immer schlimmer! - RA Solmecke
  • > Ich finde es schon richtig, dass man sich als Seitenbetreiber nicht einfach auf die Rechtsposition des Anbieterstandortes zurückziehen kann, gerade wenn es um heikle Dinge wie urheberrechtlich geschützte Werke geht.
  • **Wie witzig.**
  • 1. Geoblocking ist nahezu wirkungslos. (VPN; Tor; anonysierende Proxys; falsche, vor Jahren aus dem whois "abgeschriebene" Einträge in der GeoIP-Datenbank; archive.org; …)
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand.**
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand.** Den die insoweit als "komplett tatsachenresistent" einzuschätzenden Richter da verlangen.
  • 3. Und eben dieser, einer insoweit nahezu komplett unnütze Aufwand hat es mir immerhin erschwert, Zugang zum Weltkulturerbe zu haben.
  • 4. Der letzte Witz ist, dass aus dem Urteil jedenfalls in den USA nicht mal vollstreckt werden könnte. (Dazu müsste ein Bruch dortigen Rechts vorliegen...)
  • Mal ein Beispiel:
  • Ich veröffentliche hier: **"Taiwan ist ein eigenständiger Staat"**.
  • Das zu behaupten oder die Behauptung zu verbreiten ist in China eine Straftat. Jetzt könnt Ihr chinesische IPs blocken oder löschen.

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  • > Ich finde es schon richtig, dass man sich als Seitenbetreiber nicht einfach auf die Rechtsposition des Anbieterstandortes zurückziehen kann, gerade wenn es um heikle Dinge wie urheberrechtlich geschützte Werke geht.
  • **Wie witzig.**
  • 1. Geoblocking ist nahezu wirkungslos. (VPN; Tor; anonysierende Proxys; falsche, vor Jahren aus dem whois "abgeschriebene" Einträge in der GeoIP-Datenbank; archive.org; …)
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand.**
  • 3. Und eben dieser, einer insoweit nahezu komplett unnütze Aufwand hat es mir immerhin erschwert, Zugang zum Weltkulturerbe zu haben.
  • 4. Der letzte Witz ist, dass aus dem Urteil jedenfalls in den USA nicht mal vollstreckt werden könnte. (Dazu müsste ein Bruch dortigen Rechts vorliegen...)
  • Mal ein Beispiel:
  • ich veröffentliche hier: "Taiwan ist ein eigener Staat".
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  • Das zu behaupten oder die Behauptung zu verbreiten ist in China eine Straftat. Jetzt könnt Ihr chinesische IPs blocken oder löschen.

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  • > Ich finde es schon richtig, dass man sich als Seitenbetreiber nicht einfach auf die Rechtsposition des Anbieterstandortes zurückziehen kann, gerade wenn es um heikle Dinge wie urheberrechtlich geschützte Werke geht.
  • **Wie witzig.**
  • 1. Geoblocking ist nahezu wirkungslos. (VPN; Tor; anonysierende Proxys; falsche, vor Jahren aus dem whois "abgeschriebene" Einträge in der GeoIP-Datenbank; archive.org; …)
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand.**
  • 3. Und eben dieser, einer insoweit nahezu komplett unnütze Aufwand hat es mir immerhin erschwert, Zugang zum Weltkulturerbe zu haben.
  • 4. Der letzte Witz ist, dass aus dem Urteil jedenfalls in den USA nicht mal vollstreckt werden könnte. (Dazu müsste ein Bruch dortigen Rechts vorliegen...)
  • 4. Der letzte Witz ist, dass aus dem Urteil jedenfalls in den USA nicht mal vollstreckt werden könnte. (Dazu müsste ein Bruch dortigen Rechts vorliegen...)
  • Mal ein Beispiel:
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  • Das zu behaupten oder die Behauptung zu verbreiten ist in China eine Straftat. Jetzt könnt Ihr chinesische IPs blocken oder löschen.

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ursus contionabundo
  • Art 13 jetzt doch? Es wird immer schlimmer! - RA Solmecke
  • > Ich finde es schon richtig, dass man sich als Seitenbetreiber nicht einfach auf die Rechtsposition des Anbieterstandortes zurückziehen kann, gerade wenn es um heikle Dinge wie urheberrechtlich geschützte Werke geht.
  • **Wie witzig.**
  • 1. Geoblocking ist nahezu wirkungslos. (VPN; Tor; anonysierende Proxys; falsche, vor Jahren aus dem whois "abgeschriebene" Einträge in der GeoIP-Datenbank; archive.org; …)
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung von dort abgeholt) - **absurder Aufwand.**
  • 2. **Es wird verlangt, dass sich ein Anbieter eines in seinem urheberechtsstrengen(!) Land urherrechtsfreien Werks bei allen Ländern und Fürsten über die dortige und ständig ändernde Rechtslage informiert. Das ist ein** - im Vergleich zum Ergebnis (Ich hab mir die Tage trotz "fucking geoblocking" - und unter eifrigem Zeigen des Stinkefingers in Richtung Frankfurt - was von [Niccolò Machiavelli](https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) in einer Übersetzung (vor 1800) von dort abgeholt) - **absurder Aufwand.**
  • 3. Und eben dieser, einer insoweit nahezu komplett unnütze Aufwand hat es mir immerhin erschwert, Zugang zum Weltkulturerbe zu haben.
  • 4. Der letzte Witz ist, dass aus dem Urteil jedenfalls in den USA nicht mal vollstreckt werden könnte. (Dazu müsste ein Bruch dortigen Rechts vorliegen...)