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Kompromisslosigkeit für die User schädigt letztlich nur die User...

Camper2 Camping_RIDER
  • Kompromisslosigkeit für die User schädigt letztlich nur die User...
  • Aloha ;)
  • > > Du hast nur einfach den Punkt nicht verstanden.
  • >
  • > Ich bin nicht sicher, ob du meinen verstanden hast.
  • Ich mir schon. Ziemlich.
  • > Ich versuche hier die Positionen derer zu vertreten, die hier im Forum nicht anwesend sind, um die es aber letzendlich geht: die Nutzer. Daraus wird mir dann immer wieder der Strick gedreht, ich vertrete hier nur *meine eigenen* Positionen, nicht die Positionen anderer Entwickler.
  • Das habe ich durchaus verstanden!
  • > Letzteres mag ja stimmen, aber eben aus dem Grund, dass ich Postionen *anderer* vertrete, nicht meine eigenen.
  • Okay, dann liegt hier vielleicht noch ein Missverständnis. Wenn @dedlfix schrieb, „Kommt für mich aufs gleiche raus“, dann meinte er, so verstehe ich ihn zumindest, nicht, „das ist das gleiche“.
  • Dieses jenige gleiche, auf das es in dedlfix (und meinen) Augen rauskommt, ist, dass du dich (egal wessen Standpunkt du vertrittst), dich nicht auf den Standpunkt der Fragesteller begibst und daher auch den Fragestellern auch nicht auf Augenhöhe begegnest, und daher auch die Fragesteller nicht von deinem Standpunkt, der, wie ich dir durchaus zugestehen will, die Position anderer ist, überzeugen kannst.
  • Zumindest nicht mit diesem Medium Forum hier auf diese Weise.
  • > Hier im Threrad habe ich aber nicht mit 1000 Leuten gesprochen. Und einem wie dedlfix gegenüber will ich nicht als Nachhilfelehrer auftreten; da setze ich andere Maßstäbe an. Und da lass ich „Barrierefreiheit spielt im Intranet oftmals eine untergordnete Rolle“ nicht durchgehen.
  • Wichtig am Bild des Nachhilfelehrers war mir nicht mehr die Position gegenüber dem Nachhilfeschüler; wegen mir tausch den "Nachhilfelehrer" aus durch den "Kommilitonen", der einem anderen Studierenden die Inhalte der Vorlesung erläutert.
  • > Ich will jetzt nicht bestreiten, dass ich n00bs gegenüber vielleicht manchmal zu fordernd bin. Das hat aber mit diesem Thread nichts zu tun.
  • Wir sind alle manchmal n00bs. Was ich damit sagen will: Große Fachkompetenz schützt nicht davor, Fehler zu machen, oder manchmal vielleicht auf einem Standpunkt zu stehen, den Andere mit ebenso großer Fachkompetenz falsch finden.
  • Du hast dann, wenn du feststellst, dass da jemand mit großer Fachkompetenz auf einem Standpunkt steht, den du falsch findest, drei Optionen:
  • 1. Ihn da stehen lassen und anerkennen, dass er für sich abhängig von den konkreten Umständen zu einer anderen Bewertung kommt als Du. Das mag nicht immer eine Option sein, ist es aber definitiv immer mal wieder.
  • 2. Ihn fragen, wie er zu dieser Einschätzung kommt, seine konkret vorgebrachten Argumente würdigen (wenn du schon seine Fachkompetenz ausdrücklich anerkennst, werden die vermutlich nicht *komplett* abgedreht sein) und ihm danach erklären, warum du anders vorgehen würdest, in der Hoffnung, dass er sich nach dem Anhören deiner Argumente auf deine Seite schlägt und dir zustimmt - zumindest teilweise.
  • 3. Du sagst ihm, dass du das falsch findest, was er da tut, und, was er damit, wie er das tut, falschmacht, und, dass er doch bitte, da er ja auch vom Fach ist, das jetzt einsehen soll - und wenn er das nicht einsieht, dann missachtet er da was.
  • Die ersten beiden Optionen finde ich sinnvoll. Sie führen dazu, dass niemand verprellt wird, und im Optimalfall sogar dafür, dass dein Gegenüber deine Meinung übernimmt. Die dritte führt dazu, dass sich dein Gegenüber vor den Kopf gestoßen fühlt. Nicht nur als n00b, auch als fachkompetente Person. Vielleicht als fachkompetente Person sogar noch mehr, als als n00b, denn bedenke: Der dritten Option inhärent ist, dass du eine (negative) Wertung vornimmst und dieser einen hohen Geltungsanspruch zuweist. Das widerspricht sich aber mit einer Kommunikation auf Augenhöhe. Damit verprellst du dein fachkompetentes Gegenüber schon von vornherein, beim n00b hast du ja immerhin schon das Kompetenzgefälle, das eine Wertung (in der Theorie) ermöglicht (selbst wenn die Wertung trotzdem kommunikativ unklug bleibt).
  • Das Problem mit der Art der Reaktion besteht ja nicht nur gegenüber n00bs. Das Problem mit der Art der Reaktion ist ja auch kein fachliches, sondern ein kommunikatives. Da geht es um Wertschätzung und die Frage, ob jemand, mit dem du kommunizierst, bereit ist, mit dir konstruktiv weiterzukommunizieren. Die Fachkompetenz erlöst uns ja nicht davon, Menschen mit Befindlichkeiten zu sein. Diese Befindlichkeiten verletzt du, wenn du zu sehr von oben herab kommst (egal wie weit oben du tatsächlich stehst, was ich dir nicht absprechen will!) und das führt dazu, dass die Person, deren Befindlichkeiten verletzt sind, nicht mehr offen für dein Anliegen, bzw. für das Anliegen derer, als deren Anwalt du dich verstehst, sind. Und das ist sicher weder beim n00b noch beim fachkompetenten Kollegen in deinem Sinn.
  • Das Problem mit der Art der Reaktion besteht ja nicht nur gegenüber n00bs. Das Problem mit der Art der Reaktion ist ja auch kein fachliches, sondern ein kommunikatives. Da geht es um Wertschätzung und die Frage, ob jemand, mit dem du kommunizierst, bereit ist, mit dir konstruktiv weiterzukommunizieren. Die Fachkompetenz erlöst uns ja nicht davon, Menschen mit Befindlichkeiten zu sein. Diese Befindlichkeiten verletzt du, wenn du zu sehr von oben herab kommst (egal wie weit oben du tatsächlich stehst, was ich dir nicht absprechen will!) und das führt dazu, dass die Person, deren Befindlichkeiten verletzt sind, nicht mehr offen für dein Anliegen, bzw. für das Anliegen derer, als deren Anwalt du dich verstehst, ist. Und das ist sicher weder beim n00b noch beim fachkompetenten Kollegen in deinem Sinn.
  • Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass das manchmal brutal anstrengend ist, wenn die eigene Art der Kommunikation vom Gegenüber nicht intuitiv richtig verstanden wird, und man deshalb eine Kommunikationsweise wählen muss, die auf persönlicher Ebene nicht missverstanden werden kann, dadurch aber vielleicht auch ineffektiver wird.
  • Ich habe das auch manchmal mit meiner Partnerin, und dann ärgert es mich eigentlich, dass ich die Dinge nicht so frei heraus sagen kann, wie ich sie gerne sagen möchte, da ich weiß, dass sie dann falsch verstanden werden. Ich habe aber für mich gelernt, dass es sich langfristig lohnt, die Art der Kommunikation dem Gegenüber anzupassen und man dadurch - wenn auch mit mehr Aufwand und Mühe - zum ursprünglich anvisierten Ergebnis kommt. Und eben, dass das manchmal der einzige Weg ist, der zum Ziel führt, weil der direkte manchmal unversehens in einem zwischenmenschlichen Abgrund mündet.
  • Grüße,
  • RIDER
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  • Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller
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