klawischnigg: Webseite wird weiterverkauft

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Hi there,

Meine Vermutung:

Wenn der Auftraggeber die Programmierung genau vorgibt, und du programmierst „nur“, liegt das Copyright beim Auftraggeber.

Das ist Unfug. Das "Copyright" verbleibt beim Programmierer/Auftragnehmer. Das einzige was auf den Aufraggeber übergeht ist das Nutzungsrecht. In unserem Fall haben "wir" jetzt das Problem, das wir nicht wissen, ob inwieweit dieses Nutzungsrecht ein exklusives ist.

Der Unterschied zwischen "Copyright" (das im übrigen in Europa Urheberrecht heisst und mitnichten identisch mit dem us-amerikanischen Copyright ist) und Nutzungsrecht macht für den Programmierer einen gewaltigen Unterschied - er kann zumindest Teile seines Codes weiterverwenden, auch wenn er dem Auftraggeber ein exklusives Nutzungsrecht gewährt hat.

Ich vergleiche das mal mit einem Hausbau. Der Architekt hat das Copyright, nicht die Maurer, Elektriker, Dachdecker.

Naja, nicht alles, was nicht gehen kann oder im Rollstuhl an Altersschwäche stirbt ist auch automatisch ein guter Vergleich. Der Architekt ist idR nicht der Auftraggeber. Deiner Logik zufolge müsste das Copyright beim Bauherrn liegen und nicht beim Architekten

Wenn du aber wesentlich das Konzept mitgestaltet hast, ja was dann? Das Copyright zu 60% oder so?

Schaut nicht sehr praktikabel aus...