Robert B.: Schreibt PSR 12 vor wie ein Variablenname aus zu sehen hat?

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Moin T-Rex,

Und bislang habe ich mein Lebenlang noch kein "echtes" Gegenargument gehört.

Im von Rolf verlinkten Wikipedia-Artikel zur Ungarischen Notation wird ein valides Gegenargument genannt: Wenn sich der Datentyp ändert, müsste man konsequenterweise auch überall den Bezeichner-Namen ändern – unabhängig davon, ob sonst im Code irgend eine Änderung nötig wäre (z.B. weil die APIs kompatibel zueinander sind).

Ich hab mal ein echtes Beispiel aus dem Projekt mitgebracht an dem ich gerade arbeite. Der Variablenname ist nicht von mir: $securityCertificateLib. Ihr sagt beide (Du und Gunnar), dass man anhand des Namens erkennen kann/soll um was für einen Datentyp es sich handelt. Kann man das? Ich denke ja. Es wird ein Objekt sein (und da ich mehr vom Code sehe, es ist wirklich eins). Aber ... man muss die Variable lesen, sie verstehen (Sprache), sie verstehen (Sinn) und dann noch ableiten welcher Datentyp es ist.

Sprache zu verstehen ist generell nie verkehrt und daraus ergibt sich, dass es sehr wahrscheinlich ein Objekt ist.

(Das ist übrigens der Vorteil komplett objekt-orientierter Sprachen: alles sind Objekte 😀)

Wenn man den Sinn verstehen möchte liest man alles. Will man nur den Datentyp wissen reichen 3 Buchstaben.

Wieso sollte man nur den Datentyp, aber nicht die Bedeutung einer Variablen wissen wollen?

Viele Grüße
Robert