Der neue Film X-Man, und die kleine problematik hinter der Story
Catty
Hallo
Ich verfasse hier zum ersten mal eine neue Nachricht, bisher habe ich gelegentlich auf Tip von henryk bei einigen Sachen meinen bescheidenen Senf dazugegeben.
Aus diesem Grunde möchte ich mich erst mal vorstellen: Martin B., angehender Student.
Soviel zur sinnlosen Vorrede, zum Punkt desses was ich sagen will:
Wie ansich alle von euch mitbekommen haben, läuft am 31. August in den Kinos der Film X-Man an. Es geht dort um Mutanten, mit Fähigkeiten, welche ertaunlich, bewundernswert und erschreckend sind. Und wie so oft fürchtete der Mensch dass was er nicht versteht, und aus Furcht resultiert Agression, denn so kann man zum eine die Furcht überspielen, sich und anderen gegenüber, und zum anderem kann man so der Furcht begegnen, indem man die Quelle der Furcht ausmerzt. Nietzsche sagte so treffend, dass der Mensch versuche sine Angst zu überwinden, indem er durch Wissenansammlung diese versucht zu intergireren, und alles womit man das nicht schafft, löscht man aus.
Ich will den Film, bzw. dessen Inhalt auf etwas projezieren, was in unserer Geschichte nicht einmalig vorgekommen ist, aber in diesem expliziten Beispiel, doch als solches bestens geeignet: Die McCarthy-Ära in den USA.
Für alle die damit nichts anfangen können: Diese Ära erfolgte nach dem 2. Weltkrieg und umfaßte eine Kommunistenverfolgung im gesamten Spektrum. Dabei wurden alle Menschen über Denoziantentum, Rassismus, oder was auch immer vernichtet (nicht getötet, Amerika ist da himaner: man zerstört nur ihre existens, nimmt ihnen die Freunde, Arbeit, Familie, und zur Belohung für freie Meinungsäußerung, welche so hoch propagiert wird auch Gefängnis). Dabei war die treibende Kraft eben dieser McCarthy, Senator, und machtbessessener Politiker (persönlicher Wertung). Er schreckte vor nichts zurück: Militär, geheimdiesnt, Politiker, alle die in sein Fadenkreuz gerieten, wurden des kommunismus (Anhänger dessen zu sein, Freunde zu haben die es sind, unsw.) beschuldigt, und auf jeder erdenklichen Weise angegriffen. Wie alles aus Amerkia wurde die eifrig exportiert, und war eine Zeitlang auch im Westen Europas (auch Deutschland) Mode.
In den besagten Film geht es nun um eben um diese Mutanten, und wie auch damals gibt es hier einen Politiker, welcher eine Hysterie schürt, gegen die Mutanten. Dabie setzt er die selben Methoden ein, wie sie moderne medien nutzen, um zum Beispiel eine Panikmache gegen Kampfhunde, Rechte, Neonazis und was auch immer gerade Mode wird, zu verursachen. Also, fassen wir zusammen: In einem Land, in welchem Toleranz, Meinungsfreiheit unsw. gepredigt wird, passiert so etwas immer wieder, in dem Film eben gegen die Minderheit Mutant. Tja, seit dem der Kalte Krieg zu Ende ist, braucht man nun mal ein neues Feindbild, und da wird genommen was sie anbietet, und Männer wie McCarthy werden groß mit solchen Sachen.
Wo ich schon dabei bin, mich über die USA auszulassne, noch ein kleiner Gedanke: als ich drüben war, gab es folgende Szene in einem Feriencamp mit Kindern zwischen 8 und 14 Jahren: morgens, vor dem Frühstück, mittags, und Abends versammelte sich das ganze camp, legte die Hand auf die Brust, und sprach den Amerikanischen Eid. Man stelle sich doch mal dies in Deutschland vor, ich will wirklich nciht wissen, was für einen weltweiten Aufschrei es geben wird.
Also, alle die sich den Film ansehn (ich werde es tun) bitte ich trotz der schönen Aktion mal auch auf diese problematik zu achten, denn sie ist gang und gebe, und nciht unbedingt ein Überspitzes Mittel eines Filmes, um etwas Böses darstellen zu können.
*wartet gespannt auf vernichtende Kritiken*
Martin
Hallo Martin!
Martin B., angehender Student.
Na dann hast noch viel zu lernen :-)
(nicht getötet, Amerika ist da himaner: man zerstört nur ihre existens, nimmt ihnen die Freunde, Arbeit, Familie, und zur Belohung für freie Meinungsäußerung, welche so hoch propagiert wird auch Gefängnis)
? Die Rosenbergs wurden doch trotz internationaler Proteste auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet, oder wird das mittlerweile anders dargestellt???
Wie alles aus Amerkia wurde die [ das primär antikommunistische Gedankengut, Anmerkung von Patrick] eifrig exportiert, und war eine Zeitlang auch im Westen Europas (auch Deutschland) Mode.
Hier muss ich korrigieren: und war eine Zeitlang auch im Westen Europas (*vor allem* in Deutschland) Mode.
Dabie setzt er die selben Methoden ein, wie sie moderne medien nutzen, um zum Beispiel eine Panikmache gegen Kampfhunde, Rechte, Neonazis
Panikmache ist immer schlecht. Aber hierzulande mangelt es gar an *Kenntnis*, was Kampfhunde, Rechte und Neonazis angeht!!! Erst jetzt, nach dem 50. totgebissene Kind, dem 100. totgetretene Mensch fängt man an (falsch) zu reagieren. Aber immerhin fängt man an zu reagieren (gibt ja Hoffnung).
Tut mir leid, aber ich verstehe immer noch nicht, was Du mit Deinem Posting versucht hast, zu bezwecken...
Bis danndann
PAF (patrickausfrankfurt)
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Moin wiedermal
Danke für deine Korrekturen, auch wenn sie ein wenig zu oberflächlig sind :-->>>
ic wollte nur mal darauf ihnweisen, weil ich denke dass in diesem Film eine derartige Panikmache sehr schön demonstriert werden wird, vor allem die damit verbunde Manipulation des Gesamtheit, bzw. was noch schlimmer ist: dass sie sich manipulieren läßt !
ich erzähltemal einer Freundin, dass es mich wundert, wie sehr sich die Gesellschaft manipulieren lät, massiv und größflächig. Sie fragte (sinngemäß=: was meinst du: dass unsere gesellschaft Manipuliert wird, oder dass es unsere gesellschaft ist
Ich will nur ein wenig darauf aufmerksam machen. Übrigens das oberflächlig bezieht sich nur auf die ergänzung zu Deutschlands Kommunstenproblem, und deren Lösung :->
als dann, schönen morgen noch.
Re moin!
Übrigens das oberflächlig bezieht sich nur auf die ergänzung zu Deutschlands Kommunstenproblem, und deren Lösung :->
Sicher. Aber ebenso, wie Dein Posting ebenfalls ein Versuch ist/war, zu manipulieren, war meine Antwort etwas auf Provokation gezielt:
in der Kommunistengeschichte ist Deutschland deswegen zu entlasten, weil es wirklich das einzige Land ausser das (höflich ausgedrückt) autoritäre Südkorea und ganz und gar faschistische Süd-Vietnam, das eine direkte Grenze zu einem kommunistischen Land(-teil) hatte.
Zwar gab es hier keinen McArthismus, aber es fiel mir schon (oder noch) in den 70er als zwölfjährigen auf, wie sehr die primär antikommunistischen Gedanken hier dominierten. Das lange Zeit vorherrschende 2-Parteiensystem (oder war damals schon die FDP eine Partei <gg>) ist sozusagen der Beweis. DKP, KPD waren ja verboten gewesen unter dem Vorwand der Allerheiligkeit der Verfassung! Naja, ist alles irgendwie verständlich, wenn man dieses Landes Geschichte und jüngste Vergangenheit kennt.
Bis danndann
PAF (patrickausfrankfurt)
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