Liebes Publikum!
Die Kepaste-Redaktion unterbricht diese wichtigen Fachdiskussionen für eine aktuelle Mitteilung. Wie uns unser Korrespondent aus China mitteilte, wurde in dem Kanton Liu eine sensationelle Entdeckung gemacht. An einer großen Glasscheibe wurde erstmals nachweislich und unter Zeugen bestätigt, was bisher nur von Mythen und Legenden her bekannt war: es gibt ihn tatsächlich, den sagenumwobenen Scheibenknutscher.
Wer die Legenden kennt, weiß, welch aufregendes Erlebnis das für die Forschergruppe gewesen sein muß. Der Scheibenknutscher, der sein Leben bekanntlich von der Wiege bis zur Bahre damit verbringt, Scheiben zu knutschen, ist zwischen 10 und 25 Zentimeter lang, schwarz mit weißen Pünktchen und besitzt haarähnliche Fortsätze am Kopf. Wie erwartet ist sein auffälligstes Merkmal allerdings sein weit aufgerissenes Maul, mit dessen Hilfe er sich mit saugenden Bewegungen an der Scheibe entlangschiebt. Ob dieses Verhalten der Nahrungsaufnahme oder anderen Zwecken, etwa dem reinen Vergnügen dient, konnte das Forscherteam in seinen ersten Untersuchungen noch nicht herausfinden. Man hat uns jedoch versichert, daß weiterhin fieberhaft am lebenden Objekt geforscht wird, um endlich Gewißheit über den Scheibenknutscher zu erlangen. Denn wie allgemein bekannt, werden aus diesen Erkenntnissen entscheidende Hinweise auf echtes browser-übergreifendes DHTML erwartet.
Mit in dem glücklichen Explorer-Team dabei ist auch der hinlänglich bekannte Prof. Grzymeck-PAV, was auch seine seit Wochen bedauerte Abwesenheit hier erklärt.
Die Entdeckung wird offenbar als so brisant eingeschätzt, daß sofort auch die CIA (Cyberdog Intelligence Agency) eingeschaltet wurde. Der Grund der Brisanz liegt in der Annahme der Existenz einer verwerflichen Unterart des Scheibenknutschers, nämlich jener mit "d".
Die Kepaste-Redaktion wird Sie natürlich weiter auf dem Laufenden halten und wünscht Ihnen jetzt wieder viel Unterhaltung mit den üblichen Fachdiskussionen. Selbstverständlich sind wir zu diesem Thema auch an ihrer werten Lesermeinung interessiert.
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Ihre Kepaste-Redaktion
Offizielle Enschuldigung beim Verfasser dieser NACHRICHT
Hiermit entschuldige ich mich für mein unpassendes Posting zu diesem Artikel.
Ich wollte den Verfasser auf keinem Fall beleidigen.
Hochachtungsvoll,
Thomas