Moin
sagt außer allgemeinem Werbegelaber nicht wirklich, wie der Algorithmus funktioniert.
Wundert mich auch nicht, da HaCon mit den Alghorithmus immerhin Geld verdienen will. Dennoch hat mir der Link ausgereicht um zu erfahren, wie es in etwa funktioniert. Google mal nach Hafas und Alghorithmus oder nach A*-Algorithmus.
Eine paar Anmerkung am Rande.
Die Fahrplansuche ist nicht so trivial, wie es scheint. Für die Auskunft muss der Weg gesucht werden (das gibt schon eine Menge an Wegen) sowie eine "günstige" Verbindungen gefunden werden (dutzende von zu wichtenden Parametern wie Reisezeit, Umsteigehäufigkeit, Streckenlänge (Preis), Fahrzeugarten, Aufenthaltszeiten etc). Und dann noch schnell, bitte :-) Allein die Umsetzung der Angaben des Suchenden in eine Abfrage ist eine hohe Anforderung, für die die Bahnauskunft IIRC ein eigenes Verfahren hat (EVAR oder so ähnlich).
Vor einigen Jahren gab es mal ein Diskussion über die Zuverlässigkeit der (Hafas-)Bahnauskunft, in der bemängelt wurde, dass die Auskunft bestimmte, preisgünstige und schnelle Verbindungen nicht fände, dafür aber immer IC-Varianten anbot. Man unterstellte, die Suche sei Abzockerei optimiert. Ich denke, der Fehler lag im Suchalgorithmus begründet. Ich hatte mir damals gedacht, dass HAFAS bei der Suche des Weges zunächst bestimmte, zuvor definierte, nahegelegene Zentralorte/Umsteigeplätze sucht, um zwischen ihnen eine Tangente zu bilden. Ist eine solche Hauptstrecke gefunden, arbeit es sich an beiden Enden zu Ziel und Start durch. Sie wuselsn sich also nicht durch den Dantenstand hindurch sondern hierarchisieren und suchen quasi von oben nach unten. So sollte imo die Menge der zu durchsuchenden Strecken minimiert werden und damit ein klarer Geschwindigkeitsgewinn erzielt werden. Nachteil dieser Methode wäre, dass die (in der damaligen Diskussion) Verbindungen über Nebenstrecken im Zweifel unter den Tische fallen. So habe ich mir das jedenfalls erklärt.
Irgendwie gibt es den Fehler anscheinend noch heute. Ich ärgere mich jedenfalls regelmäßig darüber, dass mein lokaler Verkehrsverbund (KVAG, der örtliche Kieler Busunternehmer) HAFAS verwendet, um seinen örtlichen Busverkehr auf einer Diskette elektronisch zugänglich zu machen. Gerade bei so kleinen, verwinkelten Fährplänen wie bei Bussen, wo es keine Hauptstrecken gibt und nicht jeder Umsteigeplatz als solcher sofort erkennbar ist, ist die Fahrplanauskunft eher der gespielte Witz.
Gruß
Swen