Hallo Sven,
Was man hingegen tun sollte, wenn das Spiel kein faires Spiel sondern ein kooperativ manipuliertes Spiel sein soll, [...]
Ich würde das anders nennen: Wenn man nicht mit anderen Programmen kooperieren darf, ist es klar, dass das Turnier langweilig wird. Dann trifft nämlich genau das zu, was du in deinen anderen Beiträgen geschrieben hast. Deswegen ist ein SSP-Turnier nur dann sinnvoll, wenn das Kooperieren zwischen zwei Programmen legitim und erwünscht ist. Da jedes Programm die gleichen Chancen hat, mit anderen Programmen zu kooperieren (bei Computern gibt es kein "den mag ich nicht, mit dem schließe ich keinen Packt ab."), ist das Turnier also trotzdem noch fair.
[...] hängt ultimativ davon ab, wie die Regeln lauten, und welche weiteren Kommunikationsmöglichkeiten die Programme haben - ob z.B. die Kommunikation nur über Stein-Schere-Papier-Auswahl laufen darf, und ob es für diese Kommunikation eine vereinbarte Sprache gibt.
Es müsste eine standardisierte Sprache geben. Das Ziel wäre, zu vereinbaren
-
wann das Bündnis gilt (das hängt auch davon ab, ob die Vereinbarung direkt vor dem Spiel
geschlossen wird, oder ob sie schon im Voraus abgeschlossen werden kann und ob die
Spielreihenfolge von Anfang an festgelegt oder noch unbekannt ist.) -
wer beim Spiel zwischen den beiden Programmen gewinnt
(über welche SSP-Kombination dieser Sieg dann umgesetzt wird, ist im ja egal) -
was der Gewinner dem Verlierer dafür als Entschädigung gibt. Das kann sein
- Anteil am Preis, sofern der Gewinner einen Preis gewinnt
- Abmachung, dass der Gewinner dafür mit einem anderen (Verbündeten des Verlierers) kooperiert
- Kombination aus beiden
Die Frage ist dann nur noch, ob diese Bündnisse geheim oder offen geschlossen werden. Bei geheimen Bündnissen ergibt sich dann wieder die Möglichkeit, dass die Programme versuchen, die Bündnisse ihrer Gegner auf Basis derer Gewinne und Verluste zu "erraten".
Jetzt wird es aber langsam kompliziert.
Robert