Hallo Christoph, hallo Saskia,
jetzt habe ich gehört, dass diese untere Menüleiste nicht
zu sehen ist, wenn man die Seite am PC betrachtet.
Ich sitze an einem PC, und habe grade auch Windows laufen, und schaue mit dem Internet Explorer 6 auf deine Seite. Die Menüleiste ist vorhanden, zeigt hover-Effekte, die links öffnen neue Seiten im unteren Frame ... Die einzige Frage, die ich hätte, ist, ob der obere Frame wirklich so breit sein muß
Im IE 5.5 und Mozilla funktionierts auch.
Kann es also sein, dass am PC die vordefinierte Framelänge (280 px)
wo, bitteschön, gibt es eine solche "vordefinierte Framelänge"? Davon inst im Quelltext des Framesets nichts zu sehen
<frameset rows="280,*" frameborder="NO" border="0" framespacing="0"> <frame name="menue" scrolling="NO" noresize src="menue.h
Hast Du nicht richtig geguckt oder hat Sakia schon etwas verändert?
Grafisch gefällt mir die Seite recht gut, inhaltlich stören mich einige Formulierungen, wenn's Dich interessieren sollte, Saskia:
"das Lesen der Bibel zur Mitte Ihrer Gemeinde zu machen"
Die Metapher "Mitte" ist in religiösen Kreisen zu einem Zauberwort geworden, das ödeste, was ich bisher gesehen habe, war der Autoaufkleber "Rechtsradikalismus entsteht in der Mitte der Gesellschaft". In der Politik streitet man sich doch schon genug auf hohle und verlogene Weise um diesen Terminus. Muss da die Kirche auch noch mitmachen. Ich glaube, dass es die eigene Sprache aushöhlt und phrasenhaft klingen läßt, wenn man eine Metapher gnadenlos durch alle Instanzen zerrt.....
Lustig: Ausgerechnet der Schriftzug:
[img:http://www.bistum-essen.de/auszeit/bilder/browser.gif]
lässt im IE einen hässlichen Scrollbalken erscheinen, im Mozilla dagegen nicht! Weg mit dem Dingen, Werbung für Microsoft ist völlig überflüssig, das machen die schon selbst!
Best viewed with any browser! ist das Motto der Stunde.
Ansonsten finde ich die Rethorik OK, etwa das Spiel mit der automatisierten Folie "Um Gottes Willen", die hier auf überraschende Weise ernst genommen wird. Nicht so gelungen finde ich die Wiederholung von "Das hat was ...."; einfach einmal löschen!
Sprachlich schwach: der Wechsel zwischen "Du" ("Halt an und lass...") und "Sie" ("Lassen Sie sich anstiften"). Auch der spielerische, teilweise umgangssprachliche Umgang mit Sprache, wie ihn auch die Werbewirtschaft verwendet, hier m.E. gelungen eingesetzt, passt nicht so recht zu Elementen des politischen Diskurses wie der übermäßigen Wiederholung von "wir" und "uns" und altertümlichen Wendungen wie "Gottes Wort kann uns Weisung für unser Leben sein".
Vielleicht wäre auch hier der Mut zu einer Auszeit nötig, den Salat von Sprachebenen, Metaphern und Appellen in irgendeine Richtung zu entzerren ;-)
Viele Grüße
Mathias Bigge