Hallo Stonie,
ich habe auch mal bei einem Weiterbildungsträger viel auf Whiteboards herumgekritzelt und mich vor allem gefreut, dass man auch kleiner und deshalb mehr auf die Tafel schreiben konnte, die allerdings in weiser Voraussicht auch nur ein Viertel der Fläche einer normalen Schultafel hatte. Außerdem konnte man mich nach getaner Arbeit im Restaurant nicht so leicht als Pädagogen identifizieren, oder wer läuft sonst noch mit einer schwarzen Jeans rum, die an einer Seite außen mit Puderzucker bestreut ist? Schöner Nebeneffekt des Whiteboards, vor allem in der Anfangszeit: Die Stifte dufteten fast so kräftig wie Pattex (RTM) und verhalfen den Lehrgangsteilnehmern, vor allem nach unerwünscht früh unterbrochener Nachtruhe, zu einem inspirierteren Kursleiter. Als die Wirkung der Stifte nachlies, habe ich mich wieder der Staubfraktion zugesellt, der ich bis heute angehöre, mit Ausnahme einiger Tage des Malens auf hell erleuchteter Tageslichtschreiberflächen, was allerdings bei der nötigen Ausdauer zum zeitweiligen Erblinden des linken Auges führen kann, und vor allem im Straßenverkehr bedenkliche Folgen nach sich zieht.
Wenn ich mal durch Südamerika reise, weiß ich jetzt wenigstens auf Anhieb, wer die Dame mit den vielfarbigen Filzstiftflecken auf der Bluse ist....
Viele Grüße
Mathias Bigge