Hallo,
das Design einer Seite sollte unabhängig sein, ob es nun mit CSS oder Tabellen oder mit lauter Font-Tags gestaltet wurde. Mache das Design niemals vom Werkzeug abhängig, nur vom Medium, vom gehalt Deiner Seite und vom Zielpublikum. Das mag jetzt Worthaarspalterisch klingen, aber glaub mir, es gibt bereits unzählige CSS-Seiten, die das nicht beherzigen und ganz augenscheinlich nach css aussehen. Und zwar nicht, weil sie nun noch besser das Design auf den gehalt der Seite, aufs Medium und aufs Publikum ausrichten können, sondern weil sie die Sünden des bisherigen html-Designs nun nur aufs CSS übertragen, das auf den ersten Blick zwar netter aussieht (was auch zeigt, wie gut css ist), aber in Wirklichkeit keine Verbesserung des Designs vor den Kulissen gebracht hat.
Ansonsten sollte und muß man natürlich geradezu nach und nach auf CSS umstellen. CSS ist eine logische (Aufräum)-Entwicklung die wichtig ist. Nur wenn wir diese Entwicklung unterstützen ist das Publizieren im Web für die Zukunft gesichert. Einziges (und nicht zu unterschätzendes) Problem ist der umstand, daß immer noch eine Menge Browser unterwegs sind, die CSS kaum bis "nur ein wenig" bis "zum teil eigentümlich" unterstützen. Kunden eines Kunden von mir surfen z.Bsp. noch viel mit dem NS4.xy rum, da komme ich zum Teil um Tabellen und Fonts nicht herum, denn sein Publikum ist darüberhinaus noch sehr Beratungsresistenz.
Aber im großen und ganzen sollte man versuchen, gegen Ende des Jahres keinen font-Tag mehr zu nutzen und keine blinde Tabelle. Das wäre schon ein gutes, wichtiges und realistisches Ziel.
Aber: mit einer veränderung des Desings sollte das nichts zu tun haben. Dann wäre das Design heute schon schlecht gewesen....
Chräcker