Frank Schönmann: Postscript - was ist das genau - und wofür gut?

Beitrag lesen

hi!

PDF hat außerdem den riesigen Vorteil, daß es sehr stark
komprimieren kann und viel, viel kleinere Dateien erzeugt, als die
Postscript-Ausgangsdaten es je erträumen ließen. Das macht zum
Beispiel den Versand per E-Mail oder den Download übers Internet
erst richtig möglich. (Was nicht heißen soll, daß eine pdf-Datei
nicht auch mal über 26MB groß sein kann, denn mit so einem Monster
schlage ich mich gerade herum. Ein Benutzerhandbuch mit ca. 300
Seiten und vielen, vielen hochauflösenden Abbildungen -- ich wage
mir gar nicht vorzustellen, wie groß die PS-Datei wäre...)

Das stimmt natürlich, aber dafür werden Postscript-Dateien eigentlich
auch fast immer als .ps.gz verteilt, also gleich mit gzip komprimiert.
Und normalerweise werden die auch von dem Postscript-verarbeitenden
Programm selbst entpackt, so dass man sich darum überhaupt keine
Gedanken machen muss.

Im (natur)wissenschaftlichen Bereich an den meisten Unis ist IMHO immer
noch Postscript de-facto-Standard für die Verteilung von Dokumenten.
Unter anderem wohl deshalb, weil man Postscript-Dateien direkt an die
Drucker schicken kann und nicht wie PDF vorher konvertieren muss.
Immerhin gibt es wohl noch keinen Drucker, der PDF als Druckersprache
versteht.

bye, Frank!