Das frage ich mich auch. Ob nun zwei oder zwanzig ist meiner bescheidenen Fachmeinung nach wurscht. Für einen Systemreset reichen auch zehn Sekunden.
Da habe ich bei diversen geräten(Telefonanlagen, Faxe...) auch schon oft anderes gehört!
Naja, ich will mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster hängen. Da die Netzteile und einige andere Dinge prinzipbedingt Energie speichern und somit auch noch eine Weile nach dem Ausschalten die Elektronik versorgen, kann es durchaus sein, daß da noch was rumrumort. Sowas sollte aber normalerweise kein Problem sein, weil beim Einschalten das System zurückgesetzt wird.
Aber bekanntermaßen ist nichts fehlerfrei und als erfahrener Kundendienstmensch kann ich da nur sagen: Ich halte es für unwahrscheinlich, aber gegen Ausprobieren spricht natürlich nichts :)
Ich würde da aber gerne mal einwerfen, daß man sein DSL-Modem auch gerne grundsätzlich bei Nichtbenutzung ausstöpseln kann und sollte.
Meinst Du das verbraucht viel Strom? Genausoviel wie bei Datendurchsatz?
Den Unterschied zwischen Ruhe, Online und Übertragung stufe ich als kaum meßbar ein. Meine Zigarrenkiste hier verbraucht 14 Watt, in 24 Stunden sind das 336 Watt, in einem Jahr 122640 Watt. Macht bei 14,95c (http://lichtblick.de) etwas über 18 € im Jahr.
Das ist nun sicher kein Vermögen, aber darum geht's auch nicht. Die Telekom hat 2001 2.2 Millionen DSL-Anschlüsse gelegt. Wenn wir mal eine Milchmädchenrechung aufmachen, kommen dabei freundliche 270 GWatt (Milliarden Watt) pro Jahr raus, wovon sicher mehr als die Hälfe ungenutzt in warmer Luft entschwinden würde.
Das muß IMHO nicht sein. Wer was gegen Atommüll und sonstigen Dreck hat, kann sich ruhig auch mal ein wenig Mühe geben und unbenutzte Sachen ausschalten.
Falls es Dich interessiert kannst Du mal bei Deinem örtlichen Stromversorger nach einem Energiemessgerät für die Steckdose fragen. Die Dinger kann man kostenlos für eine Woche oder länger ausleihen, einfach wie eine Zeitschaltuhr zwischen Gerät und Steckdose stöpseln und sich dann den Verbrauch anzeigen lassen. Manchmal kommt da doch Erstaunliches zu Tage.
Zur alten Geschichte "Alle Standby-Geräte Deutschlands = Leistung eines Atomkraftwerks" gibt's unter http://www.nanu-bw.de/seite19.htm ein paar Berechnungen (Schulprojekt, also leicht verständlich:).
Insofern kann es auch nicht sein, das Dein "T-DSL-Anschluss besser war", denn Du hast immernoch einen T-DSL-Anschluss. Das einzige, was sich geändert hat, ist derjenige, der die Rechnung schreibt.
Habe ich auch nicht gesagt, nicht hier in meiner Wohnung!!! Sondeer in eienr ganz anderen Stadt(Dorf:-) mit sehr viel weniger Anschlüssen pro km², wirklich nur ein paar, hier dürften es 4-stellige Nutzerzahlen sein! Das macht den Unterschied aus, denke ich, irgendwo ein Nadelöhr, und irgendwas was andauernd abstürzt weil überlastet!
Das kann natürlich sein.
Was mich interesiert, so rein rechtlich, gibt es keine Möglichkeit mit den Analog-Gebühren, ich meine da kann ich doch wohl nichts zu, oder?
Nein. Dazu musst Du sicher erstmal beweisen, daß Dein DSL-Anschluss tatsächlich defekt ist und nicht beispielsweise Dein Computer. Und darüberhinaus wirst Du die paar Pfennige, die es braucht, um wirklich wichtige Dinge wie Post abholen zu erledigen doch wohl nicht ehrlich einklagen wollen?
Naja, da kommen schnell mal ein par mark zusammen, wenn man gerade viel Hochläd... außerdem nervt das tierisch -> Schadensersatz und Körperverletzung...
Genau das meinte ich :) Wenn's mal einen DSL-Ausfall gibt (was ja mal vorkommen kann, solange es nicht zu oft passiert), muß man ja nicht unbedingt auch genau dann seine komplette Platte in's Netz jagen ;)
Post abholen ja, aber aufwendige Sachen kann man als "Privatier" doch auch auf später verschieben. Also, immer schön locker bleiben :)
Gruß,
soenk.e