spud: So, jetzt wissen wir es! *g*

  1. Moin!

    http://www.chip.de/news/c_news_11306252.html

    spud

    Wiedermal schlecht recherchiert. Lies mal das hier:
    http://golem.de/0312/28877.html

    Wenn man weiß, dass die Studie von Microsoft kommt ,relativiert sich die ganze Sache wieder. Und mal ehrlich: Zahlst du für ein office-Paket lieber 600 Euro oder lädst du dir ein gleichwertiges Office-Paket (mit ein paar mehr Features wie z.B. PDF-Generierung und FLash-Export) lieber legal kostenlos runter?
    Benutzt du lieber einen bugversuchten Internet Explorer, zu dem ich jede Woche eine Sicherheitswarnung lese oder lädst du dir leiber einen sicheren Browser runter, der sich dazu noch an die W3C Standards für HTML, Javascript und CSS hält?
    So sehr ich auch sehe, dass die Kosten für Office die Wirtschaft ankurbeln (zumindest im Ladengeschäft, MS zahlt wie einige andere große Konzerne sicherlich keine Steuern) muss man auch sehen, dass die in der Studie verteufelten OpenSource Programme mehrere Vortiele haben:

    Nutzen: Wenn ich Open Source Programme schreibe, dann tue ich das weil ich sie brauche. Nicht weil ich damit rumspielen will sondern weil ich das Programm brauche und es etwas gleichwertiges am Markt entweder nicht gibt, nicht die Featuers aufweist die ich brauche oder es mir zu teuer ist. Zudem nimmt auch der "OS-Markt" keine Programme an, die schlecht sind oder die keiner braucht. Wenn man sich anschaut was so die aktivsten Projekte sind sind das DInge wie Apache, MySQL, phpmyadmin, OpenOffice, Mozilla, PHP, Perl,....

    All diese Programme will ich nicht mehr missen und ich bin sehre froh dass es sie gibt, denn die Alternativen (IIS, MSSQL, Access, MS Office, IE, Visual Basic, ASP) sind a) verdammt teuer b) laufen sie nur unter Windows c) sind bug- und sicherheitstechnisch unterste Schublade.

    Pflege: In der Regel sind sowohl die Fehlerquoten als auch v.a. die Fehlerbehebnungsziten bei OS-Programmen viel geringer. Dadurch dass sich jeder die Programme anschauen kann werden Fehler viel schnelelr entdeckt und können auch von allen berechtigen behobne werden (und das sind meistens sehr viel mehr als MS in seinen Entwicklungsteams hat).

    Entwicklungsgeschwindigkeit: Wenn ich mir anschaue, wie schnell neue Versionen von OS-Programmen (OpenOffice, Mozilla, etc.) rauskommen und wieviele Features jedesmal drinstecken und mir dann in vergleich MS-Office anschaue, das in der 2003er Version nur mit XML daherkommt, dann ist mir OS wesentlich lieber. Da weiß ich, dass jedes Release viele Neuerungen bringt, bekannte Bugs behebt und v.a. dass die neuen Versionen im Quartalstakt udn nicht im 2-jahres-Takt kommen.

    Kosten: Das alte Argument, immer noch gut. Wenn ich für eine Software nichts zahle, so MS, dann kommen die Kosten irgendwie anders auf mich zu. In Form von Supportkosten, Schulungen, etc. Nun muss ich aus meienr Erfahrung sagen: Ich habe mir OpenOffice runtergeladen und ich hab auf Anhieb fast alles gefunden was ich brauchte. Die Dinge, die ich nicht gefunden habe haben mich ca. 10 Minuten suchen gekostet. Diese 10 Minuten kosten mir keine 600 Euro und Support habe ich auch noch nie gebraucht.

    Außerdem wird immer etwas verwechselt: OpenSource!=kostenlos. Es gibt Programme die sind sowohl OS als auch kostenlos, aber das ist nicht zwingend. So ist z.b. die MySQL nicht immer kostenlos. Wenn ich sie z.B: mit einem Programm ausliefern will, dann muss ich dafür zahlen. Mit OpenOffice macht SUN grade unter dem Label StarOffice Geld, weil Sie auf dem OpenSource-Programm OpenOffice noch eine eigene Software draufpackt (Rechtschreibprüfung).
    Auch ich shriebe für meien Kunden OpenSource, d.h. diese bekommen den Quellcode von mir mitgeliefert. Kostenlos sidn meine Programme deshalbn och lange nicht....

    So, nur meine Meinung zu diesen tollen "Studien".

    Michael H:

  2. Moin!

    Aus dem Bericht:

    Die Ergebnisse schmeicheln dem Auftraggeber: So wird besonders das Microsoft-Partnermodell als Garant für "höheren Umsatz" gewertet. Hoch einzustufen ist laut der Studie die Auswirkung auf die Beschäftigungs-Situation, so sollen sich "jedem Microsoft-Mitarbeiter jeweils 51 Arbeitsplätze auf dem IT-Dienste und Software-Markt zurechnen" lassen.

    Aha. Microsoft- Software verursacht also einen ungeheuren Arbeitsaufwand. Firmen, die das Zeug nicht verwenden können eine Haufen Manntage, den sie bisher für Support, Schulung und vor allem Problembehebung verwendet haben, einsparen :)

    Blos nicht! Dann kommen ein Haufen MSCE's und sonstige Klickadministratoren auf die Idee an Linux- Systemen herumpfuschen zu wollen.

    MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

    fastix®

    --
    Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
    1. Moin!

      Blos nicht! Dann kommen ein Haufen MSCE's und sonstige Klickadministratoren auf die Idee an Linux- Systemen herumpfuschen zu wollen.

      Äh - die? Kein Problem, die hahm noch nie ein LINUX gesehen und würden deswegen eine Kiste wo LINUX drauf ist gar erkennen ;-)

      Und zur RZ haben die sowieso keinen Zutritt!

      Ewin

      --
      SELFforum - Das Tor zur Welt!
      Theoretiker: Wie kommt das Kupfer in die Leitung?
      Praktiker: Wie kommt der Strom in die Leitung?
    2. Moin  Fastix,

      Als Studienabrecher solte Dir der Befriff Sekundärquelle etwas sagen.

      Lade Dir mal die 105 Seiten des Orginals runter und lese mal Quer.
      Glaub mir, Du weist wieder warum Du nicht fertig studiert hast. :-)
      Eine Kombination aus nicht schlüssigen Schlußfolgerungen, bzw nicht belegbaren Behauptungen, und allgemein bekannten Weisheiten.
      Ich glaube ich mache mir heute mal die Mühe ein bischen aus dem Bericht zu kommentieren.
      Mehr vielleicht später.
      TomIRL

      1. Moin!

        Glaub mir, Du weist wieder warum Du nicht fertig studiert hast. :-)

        Ja, war offensichtlich nicht notwendig. Wenn man einen Doktortitel für soviel Unsinn bekommt, dann brauche ich keinen.

        ------------- Mail an den Verfasser des Werkes -----------------------
        Subject: Open Source-Software: Eine volkswirtschaftliche Bewertung

        Erster Eindruck: Unwissenschaftlich. Eine Menge Falschbehauptungen und
        Falschdarstellungen. Sie haben keine Ahnung vom Thema.

        Beispiel:
        "2.  Happy Engineering
        Entwicklerorientierung ist nicht Kundenorientierung Für den marktfreien
        Kern des Open Source-Modells (geprägt durch restriktive Lizenzen wie die
        GPL) gilt, dass sich Entwickler hauptsächlich an Projekten beteiligen,
        die ihren persönlichen Präferenzen entgegen kommen, wobei individuelles
        Interesse an einer Problemlösung, die technische Herausforderung oder
        der Aufbau von Reputation wichtige Motivationskanäle darstellen. Damit
        sind in diesem Bereich die Entwicklerinteressen ausschlaggebend für Art
        und Umfang des Softwareangebots. Über diesen Anreizmechanismus entstehen
        vor allem anspruchsvolle Lösungen für versierte Nutzer. Ausschlaggebend
        für das Softwareangebot sollte jedoch nicht das technisch Mögliche,
        sondern das vom Nutzer tatsächlich Gewollte, Bedienbare und Bezahlbare
        sein."

        Erkenntnis: Sie wissen nicht, wie open source software entsteht. Sie
        wissen nicht, was open source bedeutet. Sie wissen auch nicht, das open
        source keineswegs eine Ansammlung von Hobbyprojekten ist. Sie kennen die
        GPL nicht. Und Sie kennen den Unterschied zu dem Lizensierungsgebaren
        von closed source - Herstellern (Ihrem Auftraggeber als schlimmstes
        Beispiel) nicht.

        Folge: Ich habe herzlich gelacht. Offensichtlich eine Happay- Money-
        Arbeit. Vielen Dank für den Beitrag in der Ecke Humor.

        Frage: Wieviel hat Microsoft Ihnen für das Gefälligkeitswerk bezahlt?

        Rat: Ziehen Sie das Machwerk zurück und veröffentlichen Sie künftig
        einfach in der BILD- Zeitung.

        Jörg Reinholz
        ---------------------------------------------------------------------
        Ganz ehrlich: Es ist traurig, dass es in Deutschland offenbar eine ganze Menge solcher Doktoren gibt, die dann auch noch das große Sagen haben (wollen). Lackaffenzirkus ist das rechte Wort dafür.

        MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

        fastix®

        --
        Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
        1. Moin,

          wobei individuelles
          Interesse an einer Problemlösung, die technische Herausforderung oder
          der Aufbau von Reputation wichtige Motivationskanäle darstellen. Damit
          sind in diesem Bereich die Entwicklerinteressen ausschlaggebend für Art
          und Umfang des Softwareangebots. Über diesen Anreizmechanismus entstehen
          vor allem anspruchsvolle Lösungen für versierte Nutzer.

          Ob es dir gefällt oder nicht, zumindest mit diesem Teil hat er Recht. Wowereit!

          --
          Henryk Plötz
          Grüße aus Berlin
          ~~~~~~~~ Un-CDs, nein danke! http://www.heise.de/ct/cd-register/ ~~~~~~~~
          ~~ Help Microsoft fight software piracy: Give Linux to a friend today! ~~
          1. Moin!

            Moin,

            wobei individuelles
            Interesse an einer Problemlösung, die technische Herausforderung oder
            der Aufbau von Reputation wichtige Motivationskanäle darstellen. Damit
            sind in diesem Bereich die Entwicklerinteressen ausschlaggebend für Art
            und Umfang des Softwareangebots. Über diesen Anreizmechanismus entstehen
            vor allem anspruchsvolle Lösungen für versierte Nutzer.

            Ob es dir gefällt oder nicht, zumindest mit diesem Teil hat er Recht. Wowereit!

            Nein. Nicht. "open source" bedeutet keineswegs, daß es sich nicht um kommerzielle Software handelt, die von bezahlten Programmierern erstellt wird.  Viele Programme stammen von Firmen und sind dennoch open source, ein Umstand, den die Autoren der Studie willfährig ignorieren.
            Wowereit hin, Wowereit her. Was mal stimmte muß heute nicht mehr allgültige Wahrheit sein. Das haben die Autoren willkürlich übersehen- oder sich nicht informiert. Beides entbehrt jeder Wissenschaftlichkeit.

            Beispiel? OpenOffice. Die Programmierer werden sehr wohl bezahlt und sind Angestellte einer Firma (SUN). Die Konzeptionierung des Programms liegt also auch hier in den Händen von Marketing- Leuten.
            Folge: obige Aussage in der Studie ist falsch, weil verallgemeinert. Es gibt davon noch viel mehr.

            mysql, mozilla, ....

            MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

            fastix®

            --
            Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch  für seriöse Agenturen.
        2. Hi,

          Ausschlaggebend
          für das Softwareangebot sollte jedoch nicht das technisch Mögliche,
          sondern das vom Nutzer tatsächlich Gewollte, Bedienbare und Bezahlbare
          sein."

          Ok, bezahlbar ist der Internet Explorer.
          Bedienbar? Geht so.
          Aber so gewollt vom Nutzer? Welcher Nutzer wünscht sich so viele Sicherheitslöcher?

          Oder wie war das vor ein paar Tagen? Welcher Excel-Nutzer wünscht, daß eine Funktion, die Werte zwischen 0 und 1 liefern soll, negative Werte liefert?

          Oder ...

          cu,
          Andreas

          --
          MudGuard? Siehe http://www.mud-guard.de/
    3. Hi,

      Blos nicht! Dann kommen ein Haufen MSCE's und sonstige Klickadministratoren auf die Idee an Linux- Systemen herumpfuschen zu wollen.

      ach, lass die zertifizierten Bootmanager doch auch mal ein richtiges Betriebssystem sehen ...

      Cheatah ;-)

      --
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