Keine Online-Spiele wegen Router?
Ben
- sonstiges
N'Abend,
ich habe da ein nerviges Problem. Ich habe z.B. Age of Empires II und möchte dies über Internet mit meiner Freundin spielen. Leider klappt jedoch die Verbindung per Internet nicht. Ich gebe Ihre Ip ein, finde jedoch kein von ihr erstelltes Spiel. Das gleich Bild zeigt sich auch bei anderen Spielen (z.B. GTA 2). Könnte es sein, dass mein Router diese Spiele irgendwie abblockt?
Ich benutze einen Barricade SMC. Vielleicht hat ja bereits jemand Erfahrungen damit gesammelt und kann mir helfen...
Danke und viele Grüße,
Ben
hio,
kenne den router nicht, aber normalerweise musst du einfach die ports die gebraucht werden in deinem router weiterleiten. Gibts bestimmt ne hilfe oder anleitung dabei wies geht.
gl & hf
Thorsten
Hi ihr zwei,
danke für die Antworten. Davon hatte ich bislang gar keine Ahnung. Habe mir jetzt mal das ausführliche Handbuch als pdf runtergeladen und auch die Funktion zum Freigeben von diesen Ports gefunden. Dann muss ich jetzt also nur noch die Ports herausfinden, die das Spiel benutzt.
Vielen Dank und viele Grüße,
Ben
Es ist ganz einfach:
Du verwendest in Deinem Netz private lokale Netzwerkadressen.
Diese werden vom Router in einem Verfahren (NAT- NetworkAdressTranslating) durch die Adresse des Routers ersetzt und eingehende Antworten auf Anforderungen von Dir werden dann auch richtig zurückgeleitet.
Was Du brauchst ist zusätzlich Masquerading.
Dazu habe ich bereits kürzlich geantwortet:
http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2003/1/34175/#m186140
Schau auch Du in das Manual Deines Routers. Hast Du den "Teledat- Komfort - Router" (oder den Zyxel 310) kann ich Dir helfen, wenn Du das folgende geklärt hast:
Du musst zuvor den oder die Port(s) für das Spiel herausfinden:
Dabei hilft Dir das Manual des Spieles oder der Service des Herstellers desselben.
Also:
"Read the fucking manual!" - Du weisst ja jetzt wo Du suchen musst.
fastix
Moin!
Es ist ganz einfach:
Ist es nicht.
Du verwendest in Deinem Netz private lokale Netzwerkadressen.
Diese werden vom Router in einem Verfahren (NAT- NetworkAdressTranslating) durch die Adresse des Routers ersetzt und eingehende Antworten auf Anforderungen von Dir werden dann auch richtig zurückgeleitet.Was Du brauchst ist zusätzlich Masquerading.
Ich würde sagen: Du liegst daneben (auch in deinen früheren Postings).
NAT ist der Vorgang, bei dem _mehrere_ öffentliche IP-Adressen einem Bündel von nur mit privaten Adressen ausgestatteten Clients zur Verfügung gestellt werden.
Masquerading ist der Vorgang, bei dem mit _nur einer_ öffentlichen Adresse mehrere private Clients ins Internet gebracht werden.
Also auf deutsch: Wer irgendeinen Router hat, um über Modem, ISDN oder DSL ins Internet zu kommen, der nutzt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Masquerading, und nicht Network Adress Translation.
Das verursacht ja gerade die Probleme: Bei NAT würde die _IP-Adresse_ von ausgehenden Paketen von privat in öffentlich geändert, und bei eingehenden Paketen von öffentlich in privat, und einfach weitergeleitet. Beim Masquerading steht aber nur eine einzige IP-Adresse zur Verfügung - die könnte man nur einem einzigen Client im privaten Netzwerk komplett zur Verfügung stellen. Deshalb wird beim Masquerading nicht die IP-Adresse ausgetauscht, sondern die Portnummer. Der Masquerading-Router führt dann Buch, welche Verbindungen über welche Ports durch welchen internen Client verursacht wurden, und leitet alle daraufhin auf dieser Verbindung eingehenden Daten an den zugehörigen Client weiter.
Das bedeutet aber: Ohne Sonderkonfiguration kann vom Internet aus keinerlei Verbindung zu internen Rechnern aufgebaut werden. Und auch UDP-Datenverkehr ist schwierig, weil der ja in der Regel nur aus dem Absenden eines Datenpakets an die Zieladresse besteht - wenn Daten zurückkommen, beispielsweise bei DNS, kann das Paket nur dann dem Client zugeordnet werden, wenn das Absenden bzw. Durchleiten registriert wurde und zurückkommende Daten für eine gewisse Zeit lang dann einfach an eben diesen privaten Client durchgeleitet werden. Der Timeout für Durchleitungen liegt gewöhnlich bei mehreren Minuten - wenn danach noch UDP-Pakete kommen, werden sie verworfen, und der Port ist wieder frei für neue Verbindungen.
- Sven Rautenberg
Also auf deutsch: Wer irgendeinen Router hat, um über Modem, ISDN oder DSL ins Internet zu kommen, der nutzt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Masquerading, und nicht Network Adress Translation.
Ich liege sehr richtig. Ganz sicher auch in meinen früheren Postings.
Jeder, der in einem privaten Netzwerk mit einer privaten IP-Adresse steckt und über einen Router oder meinetwegen die Internetverbindungsfreigabe (ICS) surft, pingt, saugt, mailt nutzt NETWORKADRESSTRANSLATING (NAT).
http://www.locaserver.info/details/basis/dns_nat.htm
Jeder, der auf einem Rechner einen Server/Service bereitstellen will aber wegen der privaten Internetadresse nicht erreichbar ist, der muss Masqerading benutzen.
Jeder, der in einem privaten Netzwerk mit einer privaten IP-Adresse steckt und über einen Router oder meinetwegen die Internetverbindungsfreigabe (ICS) surft, pingt, saugt, mailt nutzt NETWORKADRESSTRANSLATING (NAT).
Jeder, der auf einem Rechner einen Server/Service bereitstellen will aber wegen der privaten Internetadresse nicht erreichbar ist, der muss Masqerading benutzen.
Ich ergänze mal mich selbst:
Dem steht weder entgegen, daß mit NAT theorethisch auch eine Umsetzung von mehreren Adressen auf mehrere Adressen möglich ist, noch dass weitere Spezialfälle (PAT - Portadresstranslating, DNAT- Dynamic Adresstranslating, SNAT- Static Adresstranslating) existieren. So richtig wichtig ist jedoch das folgende:
Verbindungsaufnahme aus dem privaten Netz heraus:
-------------------------------------------------
NAT genügt, Die Internetverbindungsfreigabe kann es, die üblichen DSL Router machen es "ohne" (weitere) Konfiguration.
Bei NAT (genau genommen DNAT) wird Buch geführt, damit die auf die ausgehenden Datenpakete eingehenden Antworten auch zum anfordernden Rechner zurückgeleitet werden können. Manipuliert werden die Source- Ip's der ausgehenden Datenpakete. Die Antwortpakete werden entsprechend der "Buchführung" zum Rechner (der Quelle der zugrunde liegenden Anfrage) zurückgeleitet. Es wird deren Target- Adresse manipuliert.
Die Existentenz von mehrer ("internetgültiger") IP-Adressen auf der Ausgangsseite des lokalen Netzwerkes ist eigentlich nur bei SNAT, und auch dann nur in Spezialfällen erforderlich. Mir fällt keiner ein.
Verbindungsaufnahme in das private Netzwerk hinein:
---------------------------------------------------
Masquerading erforderlich. Es ist notwendig anzugeben, welche an der Firewall eingehenden Verbindungswünsche (nach Ports) an welchen Port welchen Rechners, Portbereich welchen Rechners oder generell welchen Rechner geroutet werden. Bei genauer Betrachtungsweise (Die eingehenden Datenpakete werden hinsichtlich der Destination IP- Adressen und/oder eventuell Ports manipuliert) findet auch hier ein NAT statt. Die Source- IP- Adressen der eingehenden Datenpakete können unmanipuliert bleiben, da die Antwortpakete ja geroutet werden können, wobei dann wiederum die Source- IP's manipuliert werden. Eine Buchführung ist nicht notwendig, die Tabelle richtet es. Masquerading ist eine Firewallfunkton.
Auf den ca. 20000 Fundstellen (Gooogle, nit Deutsch) finden sich übrigens 19000 verschiedene Definitionen des ganzen Theaters. Fast das einzige allen gemeinsame Fazit ist: Masquerading sei ein Sonderfall des NAT. Ich persönlich sehe es so, das Masquerading NAT benutzt und die Implementierungen vielfältig sind. Vielleicht steht ja in den RFC's was.
fastix
Moin!
Ich liege sehr richtig. Ganz sicher auch in meinen früheren Postings.
Dann sind die Begriffe unterschiedlich belegt.
Jeder, der in einem privaten Netzwerk mit einer privaten IP-Adresse steckt und über einen Router oder meinetwegen die Internetverbindungsfreigabe (ICS) surft, pingt, saugt, mailt nutzt NETWORKADRESSTRANSLATING (NAT).
NAT ist ein Oberbegriff für alles, bei dem die eigentliche IP/Port durch eine andere IP/Port ersetzt und dann weitergeleitet wird.
Im Falle von Linux und einer einzigen externen IP wird das Masquerading genannt und als Sonderfall auch extra behandelt - eben weil Ports mit ausgetauscht werden.
Jeder, der auf einem Rechner einen Server/Service bereitstellen will aber wegen der privaten Internetadresse nicht erreichbar ist, der muss Masqerading benutzen.
Und das heißt Port Forwarding.
Das Problem ist: Masquerading wird von dir für eine Technik eingesetzt, die eingehende Verbindungen betrifft, während ich es als eine Technik kenne, die ausgehende Verbindungen betrifft.
- Sven Rautenberg
Hallo,
ich habe leider keine Anleitung zu Age of Empires 2 und finde deshalb nicht heraus, welchen Port ich da wie freigeben muss. Hat jemand vielleicht ne Ahnung, wie ich den SMC7004VBR von SMC konfigurieren muss, um Age of Empires 2 über Internet spielen zu können?
Danke im Voraus und viele Grüße,
Ben
Hi Ben,
ich habe leider keine Anleitung zu Age of Empires 2 und finde deshalb nicht heraus, welchen Port ich da wie freigeben muss.
Anleitung? Waren das nicht diese Teile aus Papier die sich ständig in grossen Stapeln anderen Papiers versteckt haben?
...kurzes Googlen ergab:
http://aoe2-forum.gamigo.de/showthread.php?threadid=3292
die Antwort von Balubaer scheint recht zielführend zu sein.
Hat jemand vielleicht ne Ahnung, wie ich den SMC7004VBR von SMC konfigurieren muss, um Age of Empires 2 über Internet spielen zu können?
Na hauptsache richtig und evtl. unter Mithilfe der Anleitung, die du unter:
http://www.smc-europe.com/english/support/driver_manual/broad/7004VBR.html
findest.
Gruss,
Carsten