-SCHREIBUNG: Trennung des Wortes "Bedingung"
Moby
- recht
0 SCHREIBUNG: Trennung des Wortes "Bedingung"
Linksetzer0 Orlando
0 Ischeriad0 Michael Schröpl0 Gunnar Bittersmann
Hi
Bin grad zu dumm; wie trennt man das Wort Bedingung,
Beding-
ung
oder
Bedin-
gung
Schonmal Danke =)
MfG Moby
Hi "Linksetzer",
auf dieser Seite finde ich das Wort "Bedingung" nicht, warum setzt du also diesen Link?
Grüße,
Roland
Hi
Bin grad zu dumm; wie trennt man das Wort Bedingung,
Be-din-gung
Moin!
Be-din-gung
???
Be- ding- ung !!!
es ist etwas be-dingt. "ung" ist eindeutig ein Präfix, der zur Substantivierung dient. Also eine Silbe....
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hallo fastix®,
wenn schon ein -fix,
dann ein Suffix.
Gruss
Bernd
Moin!
wenn schon ein -fix,
dann ein Suffix.
Ja... aber ein ziemlich fixer...
:-)
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hi,
Be-din-gung
???
Be- ding- ung !!!
Nein, siehe Link von Michael:
http://rechtschreibreform.com/Woerterliste/peil-i03.htm
Da heißt es:
Steht in einfachen Wörtern zwischen Vokalbuchstaben ein einzelner Konsonantenbuchstabe, so kommt er bei der Trennung auf die neue Zeile. Stehen mehrere Konsonantenbuchstaben dazwischen, so kommt nur der letzte auf die neue Zeile.
Viele Grüße
Torsten
Moin!
Da heißt es:
Steht in einfachen Wörtern zwischen Vokalbuchstaben ein einzelner Konsonantenbuchstabe, so kommt er bei der Trennung auf die neue Zeile. Stehen mehrere Konsonantenbuchstaben dazwischen, so kommt nur der letzte auf die neue Zeile.
Bedingung ist kein "einfaches", sondern ein zusammengesetztes Wort!
Be- (Präfix) ding- (Wortstamm) ung (Suffix).
Dem steht also hier eine andere Regelung entgegen:
aber meinetwegen auch:
¤ 112 Wörter, die sprachhistorisch oder von der Herkunftssprache her gesehen Zusammensetzungen sind, aber oft nicht mehr als solche empfunden oder erkannt werden, kann man entweder nach ¤ 108 bis ¤ 110 oder nach ¤ 111 trennen.
womit dann wieder alles erlaubt wäre...
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hi,
Bedingung ist kein "einfaches", sondern ein zusammengesetztes Wort!
Be- (Präfix) ding- (Wortstamm) ung (Suffix).
Soweit Zustimmung.
Dem steht also hier eine andere Regelung entgegen:
111 Zusammensetzungen und Wörter mit Präfix trennt man zwischen den einzelnen Bestandteilen.
Bedingung ist keine Zusammensetzung (http://www.duden.de/dtsprache/begriffe/begriff5.html, Stichwort Zusammensetzung), damit sind in diesem Zusammenhang Verbindungen von zwei oder meht Substantiven zu einem neuen Substantiv gemeint, bleibt also nur die Präfix-Regel für den vorliegenden Fall. Diese Regel sagt, dass man "Bedingung" trennt "Be-dingung" ("Be" ist hier das Präfix). Zum Suffix "ung" sagt diese Regel nichts aus. Ergo trennt man "Bedingung" unter Anwendung der Regeln Nr. 108 und 111 wie folgt: "Be-din-gung".
Ist doch ganz einfach ;-)
Viele Grüße
Torsten
Moin!
Bedingung ist keine Zusammensetzung (http://www.duden.de/dtsprache/begriffe/begriff5.html, Stichwort Zusammensetzung), damit sind in diesem Zusammenhang Verbindungen von zwei oder meht Substantiven
Falsch.
Zusammensetzung: Wort, das aus zwei oder mehreren Wörtern zusammengesetzt ist,
Nicht Substantive: Wörter steht geschrieben.
Wir sind uns doch sicher einig:
be|ding|en, be|ding|t, Be|ding|ung
"ung" ist ein Suffix:
Suffix: Wortteil, der an ein Wort (Besitz-tum) oder einen Wortstamm (vernachlässig-bar) angehängt werden kann, wodurch ein neues Wort gebildet wird,....
So. ich habe einen Präfix (Silbe), einen Wortstamm(hier eine Silbe) und einen Suffix(Silbe).
Wo trenne ich? Mitten im _einsilbigen_ Wortstamm?
Deswegen heißt es "Silbentrennung" nicht wahr?
-------------------------
Das ist Quatsch mit Soße!
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Aber das Lehrervolk ist bei seinen Erkenntnisgrenzen ja auch auf:
ei-nan-der/ein-an-der (Beispiel zu #112) gestoßen. Als nicht erkennbare Zusammensetzung.
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hi,
Bedingung ist keine Zusammensetzung (http://www.duden.de/dtsprache/begriffe/begriff5.html, Stichwort Zusammensetzung), damit sind in diesem Zusammenhang Verbindungen von zwei oder mehr Substantiven
Falsch.
Fast richtig :)
Zusammensetzung: Wort, das aus zwei oder mehreren Wörtern zusammengesetzt ist,
Nicht Substantive: Wörter steht geschrieben.
Ein Substantiv ist ein Wort, aber ein Wort ist nicht immer ein Substantiv.
Wir sind uns doch sicher einig:
be|ding|en, be|ding|t, Be|ding|ung
"ung" ist ein Suffix:
Suffix: Wortteil, der an ein Wort (Besitz-tum) oder einen Wortstamm (vernachlässig-bar) angehängt werden kann, wodurch ein neues Wort gebildet wird,....
Ja, allerdings ist ein Suffix kein Wort, deshalb ist ein Substantiv mit Suffix _keine_ Zusammensetzung, deshalb trifft Regel Nr. 111 insoweit nicht zu.
So. ich habe einen Präfix (Silbe), einen Wortstamm(hier eine Silbe) und einen Suffix(Silbe).
Wo trenne ich? Mitten im _einsilbigen_ Wortstamm?
Der Wortstamm ist nicht immer eine eigenständige Silbe im Sinne der Silbentrennung.
Beispiel: "ich bin nach Hamburg gefahren" - Silbentrennung: "ge-fah-ren", Wortstamm ist aber eindeutig "fahr".
Das ist Quatsch mit Soße!
Och, ich verlasse mich da immer auf mein Gefühl, das hat mich bisher noch nie getäuscht.
Viele Grüße
Torsten
Hi,
Be- ding- ung !!!
Nach alter Rechtschreibung
Be-din-gung.
Neue Rechtschreibung: so konsequent wie die ist, ist wahrscheinlich alles erlaubt...
es ist etwas be-dingt. "ung" ist eindeutig ein Präfix, der zur Substantivierung dient. Also eine Silbe....
Nein. "Be" ist ein Präfix. "Prä" von lateinisch "prae" = "vor", "Präfix" von lat. "praeficere" = "an die Spitze stellen".
"ung" ist ein Suffix. "Suffix" von lateinisch "sufficere" = "ans Ende stellen"
cu,
Andreas
Moin!
Nein. "Be" ist ein Präfix. "Prä" von lateinisch "prae" = "vor", "Präfix" von lat. "praeficere" = "an die Spitze stellen".
Stimmt, dass es ein Suffix ist. Wenn ich aber, um das Wort zu substantivieren, eine Silbe an den Stamm anhänge, dann muss ich auch genau an dieser Stelle trennen können. Das wäre zumindest logisch.
Aber egal, ob alte oder neue Rechtschreibung: Folgt Sprache immer der Logik? Wird selbige nicht seit (prä-)historischen Zeiten vom Weibervolk
gemacht? Warum sollte sie dann logisch sein?
:)
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Be- ding- ung !!!
es ist etwas be-dingt. "ung" ist eindeutig ein Präfix, der zur Substantivierung dient. Also eine Silbe....
bite noch einmal denken (und evtl. nachschlagen)
'ung' mag ja noch so eindeutig ein Suffix zur Substantivierung sein, aber ebenso so eindeutig trennt man Be-din-gung, jedenfalls wenn man bestrebt ist dudenkonform zu schreiben.
Moin!
Be- ding- ung !!!
Nein! Du beziehst Dich auf die Regelung zur Trennung _einfacher_ Wörter.
"Bedingung" ist aber ein zusammengestztes. Folglich trenne ich Präfix, Stamm ("Ding" ist einsilbig) und Suffix. Und das ist richtig so. Auch weil beim langsamen Vorlesen "Be Din Gung" - Ein Bedienjunge entsteht, was irreführend wäre...
#111 E2: "Irreführende Trennungen sollte man vermeiden,..."
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Nein! Du beziehst Dich auf die Regelung zur Trennung _einfacher_ Wörter.
Ich beziehe mich schlicht darauf, was in dem mir vorliegenden Exemplar des Duden in der 21. Auflage auf Seite 151 steht.
Ich entschuldige mich dafür, dass ich um mein 'Gefühl' für Be-din-gung auch den Duden zurate gezogen und mich bestätigt gefühlt habe.
Nichts für ungut.
Moin!
Ich entschuldige mich dafür, dass ich um mein 'Gefühl' für Be-din-gung auch den Duden zurate gezogen und mich bestätigt gefühlt habe.
Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Tatsächlich wird der Duden doch von Lehrern geschrieben, die ein Argument gegen aufgebrachte Eltern benötigen.
Deshalb erfinden sie eine Regel (# 111), und eine kann- Regel(#112) damit sie sich dann nicht dran halten müssen.
Also Vormittags: Be-din-gung (welch Schwachsinn, aber die Lehrer haben recht) und dürfen, weil sie die Zusammensetzung nicht erkennen, Fünfer verteilen.
Nachmittags: Be-ding-ung (Es darf den Regeln gefolgt werden, die Lehrer haben bekanntlich frei...)
----
Die Regeln zum Nachlesen:
Fundstelle:http://www.duden.de/schreibung/regelwerk/trenn_01.html
¤ 108
Steht in einfachen Wörtern zwischen Vokalbuchstaben ein einzelner Konsonantenbuchstabe, so kommt er bei der Trennung auf die neue Zeile. Stehen mehrere Konsonantenbuchstaben dazwischen, so kommt nur der letzte auf die neue Zeile.
¤ 111
Zusammensetzungen und Wörter mit Präfix trennt man zwischen den einzelnen Bestandteilen
¤ 112
Wörter, die sprachhistorisch oder von der Herkunftssprache her gesehen Zusammensetzungen sind, aber oft nicht mehr als solche empfunden oder erkannt werden, kann man entweder nach ¤ 108 bis ¤ 110 oder nach ¤ 111 trennen
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hi,
"Bedingung" ist aber ein zusammengestztes. Folglich trenne ich Präfix, Stamm ("Ding" ist einsilbig) und Suffix. Und das ist richtig so. Auch weil beim langsamen Vorlesen "Be Din Gung" - Ein Bedienjunge entsteht, was irreführend wäre...
Sorry, aber wo soll da plötzlich ein j herkommen?
cu,
Andreas
Moin!
Hi,
Sorry, aber wo soll da plötzlich ein j herkommen?
Hast Du keine Großmutter, die Dich mit "Nu mai Gung!" angeredet hat? An der Stelle hab ich mir einen Scherz erlaubt.... der leider nicht in jedem deutschen Sprachraum zu verstehen ist.
Auf dem zusammengesetzten und folglich nicht einfachem Wort "Bedingung" bestehe ich aber. Folglich ist Regel 108 bis zum Lesen und (Meine Meinung: falsch) Anwenden von Regel 112 nicht zutreffend...
Und käm mein Kind heim und Beding-ung wäre rot angestrichen, dann würde ich dem Lehrersack mit der aufgeschlagenen Seite auf den Kopf kloppen bis er es schnallt, das #112 eine "kann"- Regel ist.
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hi,
Hast Du keine Großmutter, die Dich mit "Nu mai Gung!" angeredet hat? An der Stelle hab ich mir einen Scherz erlaubt.... der leider nicht in jedem deutschen Sprachraum zu verstehen ist.
Ne, meine Großeltern sprachen deutsch. ;-)
Auf dem zusammengesetzten und folglich nicht einfachem Wort "Bedingung" bestehe ich aber.
Und ich behaupte, daß es sich bei "Bedingung" nicht um eine Wort-Zusammensetzung handelt.
bedingungslos würde ich für eine Wortzusammensetzung halten (aus "Bedingung" und "los").
Es gibt zwar das Wort Ding.
Aber das ist m.E. Zufall.
Wie wäre es bei "Beschreibung". Vorsilbe "Be", Zusammensetzung aus "Schreib" und "ung"?
Was ist ein "Schreib"?
Nur das Zusammentreffen von Wortstamm und Endung ist m.E. kein zusammengesetztes Wort.
Ein zusammengesetztes Wort muß m.E. aus zwei selbständigen Worten bestehen.
"ung" ist aber kein selbständiges Wort.
cu,
Andreas
Moin!
Was ist ein "Schreib"?
Der Wortstamm von:
Schreib|er, schreib|en,...
Mit Lauttausch auch von:
Schrieb|s, ge|schrieb|en,...
Kommen wir zur Bedingung.
Es gibt zwar das Wort Ding.
Aber das ist m.E. Zufall
Doch! Es ist ein Ding, das erfüllt sein muss.
Beding|ung, beding|en, beding|t
Ich denke es ist klar. Es handelt sich eindeutig um einen Wortstamm. "ding", ist nicht trennbar, weil einsilbig und der Duden hat auf Seite 151 oder 152 einen bug. (Es ist Abend und die Lehrer haben nur vormittags recht...)
fastix®
Hallo,
Was ist ein "Schreib"?
Der Wortstamm von:Schreib|er, schreib|en,...
Sorry, aber wie kann man so viel so falsch Schreiben, wenn ich das machen würde, ginge es ja noch durch... aber bei jemanden der Deutsch als Muttersprache hat?
es heisst: die Schrei-be, schrei-ben, das Schrei-ben, der Schrei-ber, die Schrei-be-rei, die Schrei-bung
aber: Schreib-feh-ler, schreib-faul, Schreib-heft, Schreib-block, Schreib-tisch
Grüße
Thomas
Hi,
Sorry, aber wie kann man so viel so falsch Schreiben, wenn ich das machen würde, ginge es ja noch durch... aber bei jemanden der Deutsch als Muttersprache hat?
Rein interessehalber: welches ist denn Deine Muttersprache?
es heisst: die Schrei-be, schrei-ben, das Schrei-ben, der Schrei-ber, die Schrei-be-rei, die Schrei-bung
aber: Schreib-feh-ler, schreib-faul, Schreib-heft, Schreib-block, Schreib-tisch
Und "zufällig" sind die Worte aus der unteren Reihe zusammengesetzte Worte, während die aus der ersten Reihe nicht-zusammengesetzte Worte sind (sondern nur aus Wortstamm und Endung gebildet wurden). QED ;-)
cu,
Andreas
Hallo,
Rein interessehalber: welches ist denn Deine Muttersprache?
Noch immer ungarisch ;-)
Grüße
Thomas
Moin!
Schreib|er, schreib|en,...
Schrei-ber, die Schrei-be-rei, die Schrei-bung
Ich habe hier keine Silben getrennt, sondern ein Trennzeichen ("|") zwischen Wortstamm und Suffix eingefügt um zu zeigen, was "Schreib" sei.
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hallo,
Be- ding- ung !!!
Nein! Du beziehst Dich auf die Regelung zur Trennung _einfacher_ Wörter.
Sorry, aber statt tolle Erklärungen zu erfinden, könntest du einfach nachlesen: "Bedingung" wird nun mal als "Be-din-gung" getrennt.
Ebenso: be-din-gen, be-din-gungs-los, be-din-gungs-wei-se oder Be-din-gungs-form.
Was du mit einfachen und zusammengesetzten Wörter meinst, stimmt nur bis zu einem gewissen Grad, den Rest zu beachten hast du vergessen.
Einfache Wörter werden nach Sprechsilben (Silben, in die ein wort beim langsamen sprechen zerfällt) getrennt:
Mei-nung, Wel-ten, hei-ßen.
Zusammengesetze Wörter werden in erster Linie nach Bestandteilen getrennt ( Glatt-eis, heiß-ersehnt etc.) diese wiederum anc Sprechsilben.
Von mehreren Konsonanten tritt immer nur der letzte zur folgenden Silbe.
Dazu gehören folgende Gruppen:
- nk: sin-ken, Klin-ker
- pf: schimp-fen, Strümp-fe
- sp: Has-pel, Wes-pe
- tz: trot-zen, Hit-ze
- chs: wech-seln, Ach-sel
- ng: Klin-gel, an-geln
- dt: Städ-te, Verwand-ten
Zsammengesetzte Wörter werden erst in ihre Bestandteile zerlegt und diese dann wieder als einfache Wörter behandelt und als solche Bestandteile gelten auch die vorsilben in abgeleiteten Wörter:
Ent-eig-nung, an-pflan-zen.
Also: Be-dingung --> (Be)- din-gung.
Sorry, wenn dies nicht dem entspricht, was du angenommen / gekannt hast, aber es ist so.
Grüße
Thomas
Moin!
In Anbetracht der vielen aus dem Duden herbeizitierten Beispiele und der forgeschrittenen Uhrzeit (Es ist bald wieder Vormittag...) gebe ich Dir Recht.
Was mich aber nicht daran hindert folgendes zu erklären (Es wird auch wieder mal Nachmittag): Wenn es denn Ziel der Rechtschreibreform war die Regeln zu vereinfachen und hinsichtlich Ihrer Anzahl zu verkürzen- dann haben die Herren und Damen Deutschlehrer(innen- ich bin politsich korrekt) gehörig danebengeschissen und Ihnen gehört der Duden heftig auf den Kopf geknallt. Warum? An etlichen Stellen hat eine Verballhornung der deutschen Sprache stattgefunden. Dafür haben wir immer noch eine unsägliche Methode der Silbentrennung die jedem Spachgefühl und -Sinn widerspricht. Ganz offenkundig haben die Herren Beamten die netten Dienstreisen auf Steuerzahlers Kosten nach Wien, Zürich und in andere bevorzugte Reiseziele des deutschen Sprachraumes genossen, statt zu arbeiten. Denn welchen Sinn macht es einen einsilbigen Wortstamm zu trennen und dann von Silbentrennung zu reden? "¤107: Geschriebene Wörter trennt man am Zeilenende so, wie sie sich bei langsamem Sprechen in Silben zerlegen lassen." Spricht mann denn nicht die Silben der Wörter bevorzugt im Sinnzusammenhang? Und welchen Sinn, macht es den Präfix abzutrennen, aber den Suffix nicht und statt dessen diesem den letzten Konsonanten eines eindeutig einsilbigen Wortstammes zuzuordnen? Vor allem, wenn "ung" selbst eine durchaus sprechbare Silbe darstellt?
Din-go wäre ja in Ordnung. Aber Be-din-gung so zu trennen ist Dün-gung, also im Sinne einer natürlichen Denkweise ge-quirl-te Schei-ße.
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hi,
Was mich aber nicht daran hindert folgendes zu erklären (Es wird auch wieder mal Nachmittag): Wenn es denn Ziel der Rechtschreibreform war die Regeln zu vereinfachen und hinsichtlich Ihrer Anzahl zu verkürzen- dann haben die Herren und Damen Deutschlehrer(innen- ich bin politsich korrekt) gehörig danebengeschissen und Ihnen gehört der Duden heftig auf den Kopf geknallt.
Nanu - schlägst du so wild um dich, weil du vorhin im Unrecht warst?
Deutschlehrer waren jedenfalls an der Rechtschreibreform nicht beteiligt, sondern in erster Linie Linguisten, sowie einige Vertreter von Kultusministerien.
Naja, wenn man über Lehrer/Beamte mosern kann, ist die Realität ja nicht so wichtig, was...
Herbie, ein Selbständiger,
der froh ist, dass sich Sprachwissenschaftler nicht den Job vom w3c machen, und IT'ler nicht den Job der Gesellschaft für deutsche Sprache
Moin!
Nanu - schlägst du so wild um dich, weil du vorhin im Unrecht warst?
Nö, weil mir der Schmarren nicht passt.
Herbie, ein Selbständiger,
der froh ist, dass sich Sprachwissenschaftler nicht den Job vom w3c machen,
Nun ja... Es würde mal guttun, die würden sich gegenseitig zwecks Praktikum mal besuchen...
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Hallo,
In Anbetracht der vielen aus dem Duden herbeizitierten Beispiele und der forgeschrittenen Uhrzeit (Es ist bald wieder Vormittag...) gebe ich Dir Recht.
Du hast nicht mir rechtgegeben, sonder dem Lexikon der deutschen Sprachlehre, aus dem auch die Beispile stammen.
Wenn es denn Ziel der Rechtschreibreform war die Regeln zu vereinfachen und hinsichtlich Ihrer Anzahl zu verkürzen- dann haben die Herren und Damen Deutschlehrer(innen- ich bin politsich korrekt) gehörig danebengeschissen
Du kannst wirklich glauben, dass DeutschlehrerInnen an der Reform nicht beteiligt waren. Einige Germanisten ja und ebenso Mitarbeiter von diversen Institution (Duden etc.).
»»Denn welchen Sinn macht es einen einsilbigen Wortstamm zu trennen und dann von Silbentrennung zu reden? "¤107: Geschriebene Wörter trennt man am Zeilenende so, wie sie sich bei langsamem Sprechen in Silben zerlegen lassen." Spricht mann denn nicht die Silben der Wörter bevorzugt im Sinnzusammenhang?
Ich bin mir ziemlich sicher dass 99,99% ber Bevölkerung beim langsamen Aussprechen des Wortes "Bedingung" nicht be-ding-ung sondern be-din-gung ausspricht. Versuche es mal selbst.
Und welchen Sinn, macht es den Präfix abzutrennen, aber den Suffix nicht und statt dessen diesem den letzten Konsonanten eines eindeutig einsilbigen Wortstammes zuzuordnen? Vor allem, wenn "ung" selbst eine durchaus sprechbare Silbe darstellt?
Bei Wörter mit -ung handelt es sich um Transposition (grammatikalische Umwandlung). Wenn solche Substantivableitungen von Substantiven herkommen verändert das z.b. die Wortklasse (so verlangt -ung immer feninines Wort --> "die -ung").
Sie verden auch Abstrakta genannt, da sie allgemein die Prädikatisinhalte verdichten und sie bezeichnen oft - mit Bedeutungsverschiebung - auch ein Ablauf oder Abschluß eines Geschehens (als nomina acit).
So ist "Bedingung" ein abgeleitetes Verbalabstraca (vom dingen) in der -ung Ableitung mit einem unbetonten Präfix (be) und kann unter dem Bezeichnungstyp: Zustandsbezeichnung eingeordnet werden.
;-)
Grüße
Thomas
Hi,
Bei Wörter mit -ung handelt es sich um Transposition (grammatikalische Umwandlung). Wenn solche Substantivableitungen von Substantiven herkommen verändert das z.b. die Wortklasse (so verlangt -ung immer feminines Wort --> "die -ung").
Ich bin ehrlich beeindruckt. Aber, was ist mit "Dung", da heißt es doch "der Dung", und trennen kann man das Wort auch nicht wirklich ;-)
*SCNR*
Viele Grüße
Torsten
PS: Bedingung trennt man De-din-gung. Vielleicht sollten wir mal zum Ende kommen :)
Hallo,
Ich bin ehrlich beeindruckt. Aber, was ist mit "Dung", da heißt es doch "der Dung", und trennen kann man das Wort auch nicht wirklich ;-)
be DIN Dung?
Sei genormte Scheiße?
*scanr*
Aber, richtig ist: Dung-Trennung ist genauso unmöglich, wie Müll-Trennung, weil beides einsilbige Worte sind. :-))
viele Grüße
Ax*gelberSack*el
Hi,
Ich bin ehrlich beeindruckt. Aber, was ist mit "Dung", da heißt es doch "der Dung", und trennen kann man das Wort auch nicht wirklich ;-)
So ein Mist äh Dung, Du warst schneller - den Gedanken hatte ich beim Lesen von Thomas Posting (Post-ung?) auch...
PS: Bedingung trennt man De-din-gung.
Nein, bei der Silbentren-nung kommt es nicht zu dieser Lautverschie-bung am Wortbeginn... ;-)
cu,
Andreas
Hi,
PS: Bedingung trennt man De-din-gung.
Nein, bei der Silbentren-nung kommt es nicht zu dieser Lautverschie-bung am Wortbeginn... ;-)
Aber rein lingumantisch ist und bleibt es korrekt, denn De- ist genauso ein Präfix wie Be-.
*Ätsch* & *SCNR*
Viele Grüße
Torsten
Hallo,
Aber, was ist mit "Dung", da heißt es doch "der Dung", und trennen kann man das Wort auch nicht wirklich ;-)
tja ... so eine Redewen-dung! *gg*
Grüße
Thomas
Nolimetongere,
Be- ding- ung !!!
es ist etwas be-dingt. "ung" ist eindeutig ein Präfix, der zur Substantivierung dient.
ähm.. nicht wirklich.. Suffix nennt sich so etwas !!
Zebulon
The Interim Polytoximonium
Hi Moby,
wie trennt man das Wort Bedingung,
definiere "man" ...
http://www.duden.de/index2.html?schreibung/regelwerk/trenn_01.html
http://rechtschreibreform.com/Woerterliste/peil-i03.htm
Viele Grüße
Michael
Von http://www.duden.de/index2.html?schreibung/regelwerk/trenn_01.html:
Der § 108 der bereits als amtlich bezeichneten Regelung der deutschen Rechtschreibung (Duden, 21. Auflage, S. 909) besagt:
Steht in einfachen Wörtern zwischen Vokalbuchstaben ein einzelner Konsonantenbuchstabe, so kommt er bei der Trennung auf die neue Zeile. Stehen mehrere Konsonantenbuchstaben dazwischen, so kommt nur der letzte auf die neue Zeile.
vol - lenden
Da kann man die neue Rechtschreibung nur noch als mißglückt ansehen.
Gunnar
Hi,
Der § 108 der bereits als amtlich bezeichneten Regelung der deutschen Rechtschreibung (Duden, 21. Auflage, S. 909) besagt:
Steht in einfachen Wörtern zwischen Vokalbuchstaben ein einzelner Konsonantenbuchstabe, so kommt er bei der Trennung auf die neue Zeile. Stehen mehrere Konsonantenbuchstaben dazwischen, so kommt nur der letzte auf die neue Zeile.
vol - lenden
Ich bezweifle, daß diese Regel auf zusammengesetzte Worte zutrifft.
cu,
Andreas
Bin grad zu dumm; wie trennt man das Wort Bedingung,
Wozu trennen?
Pack den Text in ein Layer, gib diesem eine feste Breite*, bei welcher dies zweifelhafte Wort nicht am Zeilenende steht. (Festgelegte Schriftart und -größe setze ich mal als selbstverständlich voraus.)
*Von 1000 Pixeln breiten Browserfenstern kann man schon ausgehen.
;-) Gunnar