Sven Rautenberg: Hardware-Router

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Moin!

Dein geplanter Router hilft da jedenfalls nicht wesentlich, die Sicherheit noch zu verbessern. Wenn ich das mal in Prozent ausdrücken soll: 0,01% mehr Sicherheit für einen hinsichtlich dieses Gewinns unverantwortlich hohen Kostenbeitrag.

Was wäre denn eine bessere Lösung? (Ich _muss_ zu Hause was machen, kein Telefon, keine dauernden Zwischenfragen von Mitarbeitern etc.)

Eine "bessere Lösung" setzt voraus, dass die jetzige Lösung schlecht ist, und dass man etwas nennenswert verbessern kann. Wie groß das Potential einer Verbesserung ist, hab ich ja schon grob geschätzt. Wirtschaftlich macht ein Router keinen Sinn, er verbessert nichts.

Bleibt die Frage, ob die jetzige Lösung deinen Sicherheitsanforderungen entspricht, und welche Probleme es vielleicht gibt. Dazu kann man aber mangels Systeminformationen nicht sonderlich viel sagen.

Wenn ein ordentlich konfigurierter Rechner dasselbe leistet, wie die Firewall, ist sie doch eigentlich überflüssig, oder?

ACK, aber eine Firewall zu installieren ist weniger zeitaufwändig als die adäquate Konfiguration des Rechners, insbesondere, wenn man sich erst mit der Konfiguration und der Umsetzung derselben auseinandersetzen müsste (WinXP-Nutzer).

Eine Installation einer Firewall (egal ob Software oder Hardware) ist genauso aufwändig, wie die ordentliche Konfiguration des Rechners. Firewalls fallen nicht vom Himmel. Man muß ihnen Regeln beibringen, nach denen sie filtern sollen. Denn entweder geht irgendwas nicht, was man doch gerne nutzen wollte (FTP, ICQ, etc.), oder es ist irgendwas zugelassen, was man lieber gesperrt hätte. Die Filterregeln müssen logischerweise dann auch überprüft werden, ob sie das tun, was man denkt das sie tun. Und da finde ich es irgendwie leichter, dann doch einfach den Netzdienst abzustellen, der den Port überhaupt aufmacht.

- Sven Rautenberg

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