Hallo liebe Mitdenker,
hier eine kleine Zusammenfassung:
Name: "Würfelschachopoly"
Alter: 8 - 80 Jahre
Anzahl: 2 Spieler
1. Die Zutaten
Man benötigt ein vollständiges Schachspiel (mit Figuren), drei Würfel (Figurenwürfel, Richtungswürfel und Zugwürfel), ein Merkblatt für nicht ausführbare Züge (Zugmerkblatt) und einen Satz Ereigniskarten.
2. Der Aufbau
Man lege das Schachbrett auf eine geeignete Unterlage und baue die Schachfiguren nach den allgemein gültigen Schachregeln auf. Jeder Spieler erhält ein Zugmerkblatt nebst Stift. Die drei Würfel und die Ereigniskarten werden in Griffweite neben dem Schachbrett abgelegt.
3. Die Grundregeln
Für die Bewegung der Figuren gelten die gleichen Regeln wie beim Schach. Ein Zug beginnt mit der Entscheidung des Spielers, ob er den Zug auswürfeln oder einen gemerkten Zug ausführen möchte. Wird ein gemerkter Zug ausgeführt, entfällt das Würfeln, der Spieler muss den ausgeführten Zug auf seinem Zugmerkblatt streichen und der nächste Spieler ist an der Reihe. Kann beim Auswürfeln der Spieler seinen Zug nach den allgemeinen Schachregeln nicht ausführen (Feld ist blockiert, der König stellt sich ins Schach usw.) oder ist der ausgewürfelte Zug unvollständig, muss er eine Ereigniskarte nehmen und die entsprechende Aktion ausführen. Ggf. kann er sich noch die nicht ausführbaren Züge auf seinem Zugmerkblatt notieren. Damit ist sein Zug beendet.
Das Spiel dauert in der Regel so lange, bis ein Spieler nach Schachregeln Matt ist. Steht sein König im Schach und er würfelt keinen Königszug oder hat keinen passenden Königszug auf seinem Zugmerkblatt, hat er verloren. Endet ein Spiel nach den Schachregeln Remis, so entscheidet die Anzahl der Züge auf dem Zugmerkblatt darüber, wer gewonnen hat. Gewinner ist dann der Spieler, der die meisten Züge übrig hat. Bei Gleichstand muss der Gewinner am selben Abend, 24:00 Uhr an Bios Eiche ermittelt werden.
4. Zug ausführen
Um einen Zug ausführen zu können, muss dieser zum einen vollständig und zum anderen ausführbar sein. Ein Zug ist vollständig, wenn die Anzahl laut Zugwürfel ausreicht, um die Figur die ausreichende Anzahl an Feldern über das Brett zu bewegen. Dies betrifft die Figuren, deren Reichweite laut Schachregeln begrenzt ist (Bauer, Springer und König). Alle anderen Figuren müssen so weit gerückt werden, wie es möglich ist. Eine besondere Stellung nimmt der Springer ein, für ihn gilt eine Anzahl von 3 als vollständiger Zug. Stehen mehrere Figuren zum Ziehen zur Verfügung (z.B. Bauern), entscheidet der Spieler, welche Figur er bewegt.
Die Zugrichtung wird mit dem Richtungswürfel ermittelt. Sie darf während des Ziehens nicht verändert werden. Sie bestimmt darüber hinaus die Richtung von zu merkenden Zügen.
5. Züge merken
Der nach Ausführung eines Zuges verbleibende Rest kann als gemerkter Zug auf dem Zugmerkblatt eingetragen werden, wenn es sich um einen vollständigen Zug handelt. Zusätzlich zum Zug muss die Richtung und die Figur, die gezogen werden kann, gemerkt werden.
Beispiel:
Gewürfelt wurde, dass der Springer 5 Felder nach links vorne ziehen darf. Er benötigt drei für einen vollständigen Zug. Die restlichen zwei Züge verfallen. Hätte der Spieler eine 6 gewürfelt, wäre der Rest von 3 ein vollständiger Zug, den er sich merken kann.
So, wer entwirft nun das Brett, baut die Würfel und entwickelt die Ereigniskarten?
Grüße
Torsten