Hallo seth,
als extremes gegenbeispiel moechte ich nur mal fraktale nennen, welche man von noch duemmeren wesen als affen (naemlich computern) erstellen lassen, aber dennoch als kunst bezeichnen kann.
hm.. dann wäre halt *alles* "kunst".
zudem besteht imho keine nicht immer eine notwendigkeit zu "verstehen, was der kuenstler meint".
ich ziehe für mich die grenze aber da, wo ich der überzeugung bin, das der "künstler" selber garnichts mehr "gemeint" hat, sondern nur noch hofft, das ihm mit "irgend etwas" zusammengewürfeltem die "kunstkenner" auf den leim gehen, die sowieso zu allem "oh" und "ah" sagen, (um so lauter, je mehr geld sie dafür hinblättern müssten) wenn ihnen nur jemand beteuert, das sei "kunst".
wenn ich das gefühl habe, der "künstler" gibt nichts mehr von sich preis, sondern "bedient" nur noch den "geschmack" der zahlungswilligen, die etwas "besonderes" (besonders teueres als beweis ihres gehobenen geschmacks und ihrer "kunstkenntnis") in ihrem haus hängen haben wollen, dann hört es bei mir auf, "kunst" zu sein.
denn ansonsten würde die einteilung in kunst und nicht-kunst nur noch davon abhängen, ob jemand sich vorher genug "in scene setzen" konnte.
freundl. Grüße aus Berlin, Raik